Marshall-Plan für Afrika mit 100 Milliarden Euro Budget Anlässlich einer Expertenkonferenz zur Bekämpfung von Migrationsursachen in Afrika hat der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker einen Marshall-Plan gefordert. Um "Fluchtursachen zu verhindern", hatte Becker Experten aus der EU-Kommission, dem UN-Flüchtlingskommissariat, der Europäischen Investitionsbank, der Universität Wien, der Internationalen Organisation für Migration und der Wirtschaftskammer Österreich geladen. Nur wenn es Perspektiven vor Ort gibt, werden sich die Menschen nicht in die Hände von Schleppern begeben. 

Heinz K. Becker MEP: "Wir stehen vor einer großen Einwanderungswelle aus Afrika nach Europa. Nur wenn es Perspektiven vor Ort gibt, werden sich die Menschen nicht in die Hände von Schleppern begeben", warnt der Europaabgeordnete und verweist auf einen Bericht der Vereinten Nationen, wonach aktuell 15 Millionen Menschen in Afrika auf der Flucht sind. 

Vorbild für den wirtschaftlichen Aufschwung Afrikas soll der amerikanische Marshall-Plan für Europa nach dem zweiten Weltkrieg sein. 


Eine Lehrstunde von Frank St. für Österreich

Für die Medien lächerlich - Doch seine Aussagen sind mehr als trefflich

Während sich Medien und Politiker im Vorjahr über die Aussagen von Frank Stronach im ORF- Sommergespräch lustig machten, bot einer der erfolgreichsten Wirtschaftsmanager der Welt unserem Land eine "Lehrstunde": Europa fährt mit der derzeitigen Politik die Wirtschaft an die Wand und nur eine ökonomische Demokratie könnte Österreich den Wohlstand erhalten. 

Der gebürtige Steirer hat sich mit eigenem Fleiß und Weitblick von Null aus ein Wirtschaftsimperium aufgebaut, dem man nur mit Anerkennung und Respekt begegnen sollte. Alleine in Österreich hat er mehr als 12.000 Arbeitsplätze geschaffen, viele Millionen an Steuern gezahlt und zum Beispiel durch sein Engagement die Fußballakademien in Schwung gebracht, aus denen so mancher heutiger Spitzenfußballer hervorgegangen ist. 

Frank Stronach kam als 80ig-jähriger aus seiner Wahlheimat nach Österreich, um seinem "Land zu dienen". Wenn er sich nicht in die Politik "eingemischt" hätte, wäre er wohl jetzt als Wohltäter ersten Ranges von einer Auszeichnung zur anderen gereicht worden. Politik & Medien leider auf einer verstrickten Linie

Nur wer sich diesem total verstrickten Politsystem entgegenstellen möchte, der wird wie Frank Stronach mit Hilfe der Medien (auch dank seiner oft ungeschickten Ausdrucksweise) zum Medienkasperl degradiert. Ausgerechnet Journalisten und Politiker, die so gut wie nichts selbst für die Wirtschaftskraft in unserem Land geleistet haben, treten als heftige Kritiker auf und haben Frank wieder zurück in seine Wahlheimat verwünscht. 

Doch der zum Multimillionär gewachsene Wirtschaftslenker kann man mit Kritik nicht mundtot machen. Einige seiner Aussagen im Sommergespräch haben auch den Interviewer sichtlich beeindruckt. Nur einige Beispiele: 

+ Warum schaut die Welt den kriegerischen Ereignissen nur zu? Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden, denn die UNO könnte wie einst mit Friedensheeren vor Ort für Ordnung sorgen, Rotes Kreuz und die vielen Hilfsorganisationen könnten sich um die betroffene Bevölkerung in ihrem eigene Land kümmern. Noch schaut man tatenlos zu wie Schlepper-Organisationen sich Millionen mit Flüchtlingen verdienen, die mittellos aus dem Mittelmeer gefischt werden müssen. 

+ Die Europäische Union hat sich mit dem gemeinsamen Euro Probleme selbst geschaffen. Auf der einen Seite erfolgreiche Industrie- und Agrar-Staaten und auf der anderen Seite Südländer, die eine andere Mentalität haben und mit den Bodenschätzen nicht so umgehen können. 

Stronach wurde immer schon milde mit der Idee belächelt, für jedes Land einen eigenen Euro zu schaffen. Damit hätte man auch das Problem Griechenland verhindert. Und die Geldmaschinerie hat Griechenland geradezu überfallen und alle Rettungsaktionen kommen nur den Banken zu gute. Die Bevölkerung muss einem dort leidtun. Sie sind die wahren Betroffenen des EU-Systems. 

+ Eine Regierung ist das Management eines Landes. Dass in Österreich darin nur Politiker zu finden sind, das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Nur eine ökonomische Demokratie kann auf Dauer funktionieren. Hier regieren eigentlich die Beamten. Politiker sollten höchste eine oder zwei Perioden mit regieren können. Dann sollten sie selbst erleben, wie man mit der Gesetzesflut in diesem Lande leben kann. 

+ Politiker sorgen nur für Entscheidungen, die für eine Wiederwahl gut zu sein scheinen - und nicht für das eigene Land und deren Bevölkerung. Wo ist in Österreich eine Partei, die sich wirklich um die Arbeiter kümmert. Die Löhne passen nicht zu jenen der Beamten. Und warum können die Arbeitskräfte einer Firma nicht mit 10 Prozent am Gewinn ihres Arbeitgebers beteiligt werden. 

Und was berichten die Medien? Von unglücklichen Aussagen eines Austro-Kanadiers, der sich mit seiner Wahl-Muttersprache viel leichter tun würde, als hier wieder sich geschickt in Deutsch ausdrücken zu können. Und ein Politkasperl ist er auch nicht, seine "Auserwählten" Parteigenossen haben zweifellos nicht jenen Charakter, den sich Frank Stronach erwarten hätte dürfen. Lockende Gehälter verderben schon längst die heimischen Politgünstlinge.


Was gibt es Neues aus Brüssel und Straßburg?


Seit Juli 2014 arbeitet das neu gewählte das Europäische Parlament. Zuvor hat sich das Plenum des Europäischen Parlaments konstituiert, jetzt folgen die Fachausschüsse. Jeder der Ausschüsse, in denen die Detailarbeit der Gesetzgebung stattfindet, wählt einen Vorsitzenden.

Die ÖVP-Parlamentarier gehören folgenden Ausschüssen an:

Othmar Karas: 1) Wirtschaft und Währung, 2) Binnenmarkt und Verbraucherschutz

Elisabeth Köstinger: 1) Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, 2) Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 3) Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter

Paul Rübig: 1) Industrie, Forschung und Energie, 2) Haushalt, 3) Entwicklungspolitik

Claudia Schmidt: 1) Verkehr und Fremdenverkehr, 2) Regionale Entwicklung, 3) Haushaltskontrolle

Heinz K. Becker: 1) Beschäftigung und Soziales, 2) Justiz und Inneres, 3) Petitionen.


Skandalöses Verhalten der EU in Brüssel 

Während Europa mit einer Flüchtlingswelle ohnegleich regelrecht überschwemmt wurde und Schlepper-Organisationen weiterhin mit Millionen-Geschäften "unterstützt", beschäftigt man sich in Brüssel mit viel zu viel Nebensächlickeiten.  

Othmar Karas: Wenn die Demokratie und unser europäisches Gesellschaftmodell zur Zielscheibe von Terroristen werden, kann unsere Antwort nur mehr Demokratie und mehr Rechtsstaatlichkeit sein. Alle Demokraten sind nun aufgerufen, ihre Werte offensiv und selbstbewusst zu leben. 

Freiheit braucht Verantwortung. Verantwortung muss die Freiheit schützen.  


Der österreichische Pressedienst der EVP-ED-Fraktion:

Daniel Köster M.A.

Pressesprecher der EVP-Fraktion

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Anna Meusburger M.A.

Pressedienst in der EVP-Fraktion

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