Ankündigungen


 Stadtregion hat nun gemeinsame Ziele


Schafft die Regierung Veränderungen?


TRAUM vom Fliegen im WELIOS nützen 


Oberösterreich weg von Schuldenpolitik


Zukunftsforschungslabor bereits aktiv


 Vorzeige-Wasserkraftwerk bis 2019 (?)


Keine Lustbarkeitsabgabe mehr in Wels 


Attraktives Kulturprogramm für 2018/19  


Viele WLAN-Möglichkeiten in der Stadt


In Schmiding gibt es sehr viel zu sehen


Star Movie ein Glücksfall für die Stadt Wels


Willkommen im (täglichen) Programmkino


SICHERHEITSPASS dauert etwas länger...


Stadtregion hat nun gemeinsame Ziele

Bekanntlich spießt es auch in Oberösterreich bei Versuchen von sinnvollen bzw. eigentlich notwendigen Gemeinde-Zusammenlegungen. Das beginnt schon bei der Namensfindung. Solange die regional selbstständige Kommunalsteuer verordnet ist, wird sich daran auch kaum etwas ändern. 

Was aber eine Zusammenarbeit auf einer gemeinsamen Ebene bringen kann, zeigt alleine schon die Idee der Traun-Belebung durch ein fest verankertes Traun(m)schiff. Bei entsprechendem verbleibenden Zusammenhalt könnte die Idee auch umsetzbar sein! 

Es war daher doppelt sinnvoll Ende 2016 eine verstärkte Zusammenarbeit der Stadt Wels und acht Umlandgemeinden im Sinne einer stadtregionalen Strategie zu beschließen. Wels, Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim und Weißkirchen haben sich bereits auf gemeinsame Leitziele und mögliche Umsetzungsprojekte geeinigt. Leider hat sich bisher Marchtrenk nicht daran beteilgt. 

Hintergrund der Entscheidung. Die Gründung des Forums "Stadtregion Wels" durch die Bürgermeister der neun Kooperations-Gemeinden sorgt für die Teilnahme am Programm "Investition in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" (IWB). Dieses fördert die Kooperation zwischen Städten und ihren Umlandgemeinden bei der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie sowie bei der Umsetzung von Projekten in den Bereichen Siedlungsentwicklung und Nahmobilität. Diese wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Oberösterreich mitfinanziert. 

Die Stadtregion Wels ist eine der bedeutendsten nicht nur in Oberösterreich hinsichtlich Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft sowie als Verkehrsknotenpunkt. Gleichzeitig finden sich hier unterschiedliche Siedlungstypen von urban bis dörflich. Die aktuelle Stadtregionale Strategie dient als Raumordnungsrahmenplan, um die Entwicklungen in der Region auf einen Nenner zu bringen: Denn die großen Zukunftsaufgaben enden nicht an den jeweiligen Gemeindegrenzen, sondern gehen über diese hinaus. 

Daher suchten die Stadt und ihre Umlandgemeinden nun schon seit fast zwei Jahren gemeinsame Antworten: Was können die Gemeinden dazu beitragen und was kann die Stadtregion für jede einzelne Gemeinde leisten? Im Sinne einer gemeinsamen Entwicklung sollen Grundzüge künftiger Planungen und Umsetzungs-Projekte auch gemeinsam formuliert werden. 

Stadtregion-Leitziele Landschaft 
Die Stadtregion Wels ist von großzügigen Grünzügen geprägt. Diese haben zentrale Funktionen für Ökologie und Naturschutz, Naherholung und Freizeit. Leitziele in diesem Bereich sind etwa: 

+ "Grüngürtel Wels" als raumstrukturierendes Gerüst der Stadtregion etablieren 

+ Die Stadt und ihr Umland mit Grünkorridoren vernetzen 

+ Naturschutz und Naherholungsmaßnahmen aufeinander abstimmen Stadtregion-Leitziele Siedlung 

Hinsichtlich Bevölkerungswachstum liegt der Entwicklungsschwerpunkt eindeutig auf dem Gebiet der Stadt Wels selbst. In der gesamten Stadtregion geht es vor allem um die Qualitätssteigerung der Gemeinden beziehungsweise ihrer Ortskerne. In diesem Bereich einigte sich das Forum beispielsweise auf folgende Leitziele: 

+ Innenentwicklung vor Außenentwicklung: Ein Drittel des künftigen Wachstums im Bestand 

+ Zentrale Funktionen der Ortskerne stärken und ausbauen 

+ Entwicklung von zukunftsfähigen städtischen Quartieren 

Stadtregion-Leitziele Wirtschaft 

Die Stadtregion Wels ist einer der stärksten Wirtschaftsräume nicht nur in Oberösterreich, sondern auch in ganz Österreich. In der Stadt und den Gemeinden haben die professionelle Förderung und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sehr hohe Priorität. Hier gibt es u.a. folgende Leitziele: 

+ Abgestimmte Lösungsansätze zur Sicherung der Flächenverfügbarkeit 

+ Stadtregion als attraktiven Standort für innovative und zukunftsfähige Branchen vermarkten 

+ Gemeinsame Entwicklungsstandards für Betriebsgebiete 

Stadtregion-Leitziele Mobilität 

Umweltfreundliche und nachhaltige Fortbewegungsarten sollen weiter gestärkt werden. Dazu braucht es eine gute Abstimmung der Siedlungsentwicklung mit der Erschließung für den Öffentlichen Verkehr und den Radverkehr. 

Der weitere Ausbau des Radwegenetzes, Lückenschlüsse im bestehenden Netz und die Qualitätsverbesserung bestehender Anlagen können einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung leisten. Die Leitziele konzentrieren sich daher hier zu einem großen Teil auf den Radverkehr: 

+ Verpflichtende Erschließung von Wohn-, Betriebs-, Einkaufs- und Freizeitstandorten mit Radverkehrsanlagen 

+ Erschließung von bestehenden großem Betriebs- und Einkaufsstandorten mit dem Rad-verkehr 

+ Radverkehrsanlagen (Radnetz, Radabstellanlagen, Bike & Ride-Orientierungssystem) Mögliche Umsetzungsprojekte 

Zusätzlich zu diesen Leitzielen haben die Vertreter des Forums "Stadtregion Wels" Projekte zur Fördereinreichung beim EFRE-IWB-Programm ausgewählt. Dabei geht es zum einen um zwei Großprojekte in den Marktgemeinden Thalheim (Traunschiff) und Gunskirchen (Freizeitanlage), zum anderen um den Ausbau des regionalen Radwegenetzes mit dem Hauptaugenmerk auf Lückenschlüssen. 

Beispiele aus der Stadt Wels sind etwa eine neue Führung des Landesradweges "R19 Panoramaweg" entlang der A 25 Innkreis Autobahn Richtung Krenglbach, ein in beide Richtungen führender Radweg südlich der Voralpenstraße sowie die Entschärfung der gefährlichen S-Kurve auf den Landesradwegen R4 Traunradweg und R6 Römerradweg in der Lottstraße.


Schafft die Regierung Veränderungen?

Der jüngste Bundeskanzler der heimischen Geschichte, Sebastian Kurz (31), hat 2017 Veränderungen in der Politik angekündigt und zusammen mit Heinz-Christian Strache innnerhalb von zwei Monaten eine 16-köpfige Regierungs-Mannschaft zusammengestellt, die viel Neues angekündigt hat. Außer Sebastian Kurz haben die 15 Mitglieder der Bundesregierung noch kein Regierungsamt ausgeübt.

Sebastian KURZ, Kanzler                    Heinz-Christian STRACHE, Vizekanzler

Hartwig LÖGER, Finanzminister    Herbert KICKL, Innenminister  

Mario KUNASEK, Verteidigungsminister

Karin KNEISSL, Außenministerin

Margarete SCHRAMBÖCK, Wirtschaftsministerin

Nolrbert HOFER, Minister für Verkehr & Infrastruktur

Heinz FASSMANN, Minister für Unis, Bildung & Kindergärten

Beate HARTINGER, Ministerin für Gesundheit & Soliales

Elisabeth KÖSTINGER, Ministerin für Landwirtschaft & Umwelt

Juliane BOGNER-STRAUSS, Ministerin für Frauen und Familie

Josef MOSER, Minister für Justiz und Straatsreform

Gernot BLÜMEL, Staatssekretär: EU, Medien, Kunst & Kultur

Hubert FUCHS, Staatssekretär im Finanzministerium 

Karoline EDTSTADLER, Staatssekretärin im Innenministerium  


WELIOS bietet "Traum vom Fliegen" 

Das Science Center WELIOS lud für einige Monate zur aktuellen digitalen Bildungsdebatte mit einer spannenden und aufschlussreichen Sonderausstellung „Abenteuer Informatik“ ein. Informatik begleitet uns im Alltag und der Wissenschaft. Sie gehört deshalb mittlerweile zur Allgemeinbildung in unserer digital geprägten Welt. Prof. Dr.-Ing. Jens Gallenbacher (TU Darmstadt) stellte die Schau zusammen und führte die Eröffnungsgäste durch die Ausstellung.
Doe  neue Sonderausstellung „Der Traum vom Fliegen“ startete im September und soll bis Mai 2019 geöffnet sein. Kernstücke der Ausstellung bilden Hands-on Exponate, die die physikalischen Grundprinzipien des Fliegens im Allgemeinen zeigen. 

Besucher erhalten Einblick in den statischen bzw. dynamischen Auftrieb und erfahren wie das Rückstoßprinzip funktioniert. 

Ebenso werden den Gästen Turbinen, Tragflächenformen sowie die Prinzipien der Stromlinienform und des Strömungsabrisses aufgezeigt. Flugzeugteile, eine Flugsimulation mit einer „Cessna 182 Skylane“, sowie Flugsimulations-Spiele machen den Besuch unvergesslich.


OÖ will keine Schulden mehr machen Unterstützung von politischen Entscheidungen, die dem Land und der Bevölkerung gut tun. Und Oberösterreich hat den ersten Schritt in die notwendige Richtung gemacht. daher wurde ein Zukunftshaushalt für Oberösterreich präsentiert, der 20188 Hoffnungen weckt und Erfolg verspricht. 

Eine Zusammenfassung vom Zukunftshaushalt 2018 

OÖ. Landesregierung: Warum tun wir das? 

Es ist jetzt Zeit zum Handeln. Die Wirtschaft läuft wieder gut, das müssen wir jetzt für Veränderungen nutzen.  Je früher wir mit diesen Schritten beginnen, desto mehr Schnitte ersparen wir uns.

Wie tun wir das? Das Haushalt 2018-Prinzip: Jeder muss was beitragen, damit wir alle nach vorne kommen. Zuallererst sparen wir bei uns selbst. 

+ Für die Regierung und für alle Abgeordnete gibt’s eine Nulllohnrunde. 

+ Für alle Parteien gibt es 10 Prozent weniger Förderung. 

+ Für alle Landtagsklubs gibt es 10 Prozent weniger Förderung.

Zum anderen hat jedes Regierungsmitglied, gleich von welcher Partei, die Aufgabe einzusparen. Wo genau legt jeder Ressortchef selbst fest. 

Was haben wir davon? 

Erstmals seit 2010 werden keine neuen Schulden gemacht, erstmals seit 2002 werden Schulden abgebaut – 2018 im Ausmaß von 21 Millionen Euro.Damit schaffen wir wichtige finanzielle Spielräume, um in OÖ Zukunftsschwerpunkte zu investieren. Oberösterreich macht das, was andere Länder noch vor sich haben.

Investitionen 2018 in OÖ Zukunftsschwerpunkte

+ Schnelles Internet für den ländlichen Raum. 2018 werden 22 Mio. Euro investiert (entspricht einer Steigerung von 70 Prozent gegenüber 2017) – 100 Mio. in den nächsten fünf Jahren. Das ist eine gezielte Maßnahme zur Stärkung des ländlichen Raums, da hier der Ausbau erfolgen wird!

+ Ausbau von Wissenschaft und Forschung. 2018 werden 87 Mio. investiert, das entspricht einer Erhöhung von 3 Prozent. Zusätzlich bekommt Oberösterreich 83 neue FH-Studienplätze in den Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Qualifizierung von jungen Menschen ist unsere Zukunft und bringt wiederum neue Arbeitsplätze nach Oberösterreich.

Studiengang Agrartechnologie startet mit Wintersemester 2018 an der FH OÖ in Wels. Die Finanzierung ist für fünf Jahre mit 5 Mio. Euro sichergestellt.

Ohne Forschung sind auf Dauer viele produzierende Betriebe an einem Standort mitten in Europa nicht zu halten, daher brauchen wir die Forschung zur Arbeitsplatzsicherung. 

+ Investitionen in die Standort-Attraktivität. Bei der Standortpolitik liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.

+ Investitionen in den Sozialbereich. Während alle anderen Ressort Einsparungen vornehmen müssen wird das Sozialbudget für 2018 um 3 Prozent erhöht.

+ Der 45 Mio. Euro schwere Schuldenrucksack im Sozialressort wird abgebaut. 

+ Bis zum Jahr 2021 werden 400 neue Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen. Kein anderes Bundesland investiert pro Einwohner mehr in die Betreuung von Beeinträchtigten Mensch als Oberösterreich. 

+ Ausbau im Gesundheitsbereich. 2018 werden 63,8 Mio. Euro zusätzlich in den Gesundheitsbereich investiert. 

+ Investitionen in die Sicherheit. In den digitalen Sicherheitsfunk werden 11,5 Millionen Euro investiert.

+ In den Hochwasserschutz werden 3 Mio. Euro mehr als 2017 investiert. 

+ Tunnelfeuerwehrpaket +  Ausbau der Mobilität. Wir investieren in den öffentlichen Verkehr 25,5 Mio Euro mehr als 2017 

+ Investitionen in den Bildungsbereich. Bauvolumen im Schul- und Kinderbetreuungsbau wird erhöht.Folgende Maßnahmen sind notwendigWir starten mit dem Sparen bei uns selbst: 

+ Eine Null-Lohnrunde für Politiker sowie eine zehn prozentige Kürzung der Parteienförderung und der Landtagsklubs.

+ In der öffentlichen Verwaltung soll die Zusammenarbeit der Bezirksverwaltungsbehörden der drei Statutarstädte Linz, Wels und Steyr und der benachbarten Bezirke Linz-Land, Wels-Land und Steyr-Land forciert werden, um so noch rascher, kundenfreundlicher und kostengünstiger agieren zu können.

+ Um einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung zu garantieren, werden künftig sozial gestaffelte Elternbeiträge in der Nachmittagsbetreuung eingehoben. Dies ein Gleichschritt mit anderen Bundesländern (Bsp. NÖ, Sbg. Stmk). Der Kindergarten als Bildungsinstitution am Vormittag bleibt kostenfrei.

+ Einführung einer Naturschutz-/Landschaftsschutzabgabe („Schotterschilling“). Gleiche Wettbewerbsbedingungen mit den Nachbarbundesländern – dort gibt es diese Abgabe schon seit Jahren.

+ Beiträge an den Fachhochschulen in OÖ. Mehr als 2/3 aller Fachhochschulbetreiber Österreichs (15 der 21 FH-Erhalter) heben bereits jetzt Studiengebühren ein. Die positive Absolvierung eines FH-Studiums ist laut Erhebungen beinahe eine Jobgarantie im Nicht-Niedrig-Lohnsektor. Daher ist es vertretbar, für diese gute Ausbildung einen moderaten Beitrag zu leisten. 

+ Im Personalbereich gibt es einen maßvollen Gehaltsabschluss für die öffentlich Bediensteten, rund 50 Dienstposten werden durch einen natürlichen Abgang und Nichtnachbesetzungen abgebaut. 

+ Beim Kulturbudget muss die Zusammenarbeit gestärkt und müssen die jeweiligen Einrichtungen besser untereinander abstimmt werden.


Forschungszukunft hat in Wels begonnen

Am 26. September 2017 wurde das „Center for Smart Manufacturing“ am Campus Wels offiziell eröffnet. In dieser digitalen Fabrik der Zukunft arbeiten Menschen und Roboter Hand in Hand zusammen. Die intelligenten Konzepte dafür werden an der FH Oberösterreich entwickelt. 

Die Vision der intelligenten, voll automatisierten (smarten) und selbstoptimierenden Produktion wird im „Center for Smart Manufacturing“ am FH OÖ Campus Wels gemeinsam mit namhaften Industrieunternehmen und innovativen KMU vorangetrieben. 

In das 800 m2 große industrienahe Lehr- und Forschungslabor wurden bereits 4 Mio. € in neue Maschinen und Roboter investiert, aktuell arbeiten dort 21 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter sowie fünf Studierende. 

„Die Forschung und Entwicklung der FH OÖ zeichnet sich durch die rasche Umsetzung von Aufträgen und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit aus – die unter anderem in unserer neuen Forschungsfabrik ermöglicht wird“, freut sich FH OÖ Geschäftsführer Gerald Reisinger. 

Bei der Eröffnung des „Center for Smart Manufacturing“ führten die Forscher der FH OÖ durch die verschiedenen Stationen der modernen Forschungsfabrik und zeigten Projekte aus den Bereichen virtuelle Inbetriebnahme, Simulation, Fertigung und 3D-Druck sowie kollaborative Robotik. 

Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie Fronius, Kreisel Electric, Q Logistics, LKR Leichtmetallkompetenzzentrum, Delacon Biotechnik oder dem Ludwig Boltzmann Institut wurden den rund 200 Besuchern best practise-Beispiele vorgestellt und diskutiert. 

In der Forschungsfabrik werden auch diverse Studierendenprojekte und F&E-Projekte mit den Firmen B&R Industrial Automation, TGW, Fronius, Engel und Sony abgewickelt. 

Einen Ausblick und Einblick in aktuelle Entwicklungen in der Industrie gab Thomas Bauernhansl vom Fraunhofer Institut Stuttgart mit seiner Keynote „Zukunft der Produktion – Plattformbasierte Wertschöpfung in Business Ecosystemen“. 

In einer Podiumsdiskussion erörterten Stephan Kubinger und Ludovit Garzik vom Rat für Forschung und Technologie, Roland Sommer vom Verein Industrie 4.0 und Günter Rübig, WKOÖ-Spartenobmann Industrie, wie sich die Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt auswirkt. 

Die Experten waren sich einig, dass durch die Industrie 4.0 einerseits Jobs verschwinden, andererseits neue Berufe entstehen würden. Wichtig ist, so die Experten, dass heimische Unternehmen „vorne dabei“ sind. Forschungsstärke durch Center of Excellence Die FH OÖ als forschungsstärkste Fachhochschule Österreichs widmet sich aktuellen und wichtigen Themen, die in den 6 Center of Excellence wissenschaftlich und industrienahe beforscht werden. 

„Forschung und Entwicklung ist für unsere Wirtschaft und Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Insbesondere durch die intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der direkten Umsetzung von gemeinsamen Forschungserkenntnissen unterstützt die FH OÖ die heimische Industrie auch in Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte Johann Kastner, Leiter der F&E der FH OÖ. 


Vorzeige-Wasserkraftwerk bereits in Bau

In Zeiten wie diesen ein Wasserkraftwerk zu bauen erfordert eine hohe Investitions-Bereitschaft und eine langfristige Planung. Deshalb gab es am 28. September auch viel Applaus für die Investoren beim offiziellen Spatenstich für das neue Flusskraftwerk Traunleiten am Westrand des Welser Stadtgebietes. 

Das rund 106 Jahre (seit 1901) bestehende alte Kraftwerk wurde abgestellt und die Bauarbeiten für den Neubau mit umfangreichen Erdarbeiten der ARGE Felbermayr-Porr bereits gestartet. 

Ab November 2019 soll das neue Traun-Kraftwerk Traunleiten des Unternehmens Wels Strom GmbH in Betrieb gehen, mit insgesamt 91 GWh Leistung kann die kommunale Versorgung von rund 30.000 Haushalten mit erneuerbarer Energie nachhaltig gesichert werden. 

Gestartet wurde das größte Projekt der Unternehmensgeschichte der eww-Gruppe: Mit einer Investition von 48 Millionen Euro wird das Kraftwerk etwas unterhalb des alten Standortes neu gebaut und somit eine nachhaltige sowie saubere Energieversorgung für weitere Generationen gesichert. Durch eine neue Turbinenanordnung und größere Fallhöhe wird 80% mehr Leistung produzieren und gleichzeitig 85.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. 

Wer noch in „Alpendollar“ denkt und den Wertverlust seit Einführung des Euros einschließt, für den würden sich Gesamtkosten im Bereich von 850 Millionen ATS ergeben. Und damit wird die enorme Investitionshöhe auch noch deutlicher unterstrichen. Wir haben die Spatenstichfeier mit der Kamera verfolgt – zu sehen auf youtube. Video-Direktlink: www.youtube.com/watch?v=NZ5EzNxV3zM 


 Keine Lustbarkeitsabgabe mehr in Wels 

Für die Durchführung von Veranstaltungen und Vergnügungen hebt die Stadt Wels generell keine Lustbarkeitsabgabe mehr ein. Diese Vereinfachung beschloss der Gemeinderat am 3. Juli einstimmig. So sind nun auch die Ballveranstaltungen von dieser "lästigen" Abgabe befreit...

Bisher war die Abgabe noch für bestimmte Veranstaltungen mit Eintrittsgeldern zu entrichten gewesen. Eine Prüfung der zuständigen Dienststelle Steuerverwaltung hat jedoch ergeben, dass dabei einem verhältnismäßig großen bürokratischen Aufwand ein relativ geringer finanzieller Nutzen gegenübergestanden ist. 

Eingehoben wird die Lustbarkeitsabgabe nun lediglich noch für Spielapparate an öffentlichen Orten sowie für Wettterminals. In diesem Bereich haben sich - im Gegensatz zu den nun nicht mehr besteuerten Veranstaltungen mit Eintrittsgeldern - die Einnahmen für die Stadt positiv entwickelt.


  Attraktives Kulturprogramm 2018/19  

Die letzte Spielsaison mit dem Theater im Hotel Greif begann im Herbst, das attraktive Kulturprogramm der Stadt ist berekits gestartet. Das Interesse an dem breiten Programm ist erfreulich groß und ist auf die Spielstätten das Stadttheater (Rainerstraße 2), die Landesmusikschule (Maria-Theresia-Straße 33) und der Kornspeicher (Freiung 15) aufgeteilt.

Bei erfreulich unveränderten Preisen haben die Abteilung Bildung und Kultur sowie Intendant Mag. Helmut Schmidinger hochwertige Programme auf die Beine gestellt.

Die Saison 2018/2019 bedeutet auch eine Zäsur in der Geschichte des Stadttheaters. Denn nach der letzten Aufführung, „Die Physiker“ am Mittwoch, 10. April 2019, wird das Stadttheater im Zuge der gesamten Umbauarbeiten renoviert. 

Die Saison 2019/2020 wird also an alternativen Spielstätten stattfinden. Fix eingeplant sind bereits die Stadthalle und die Minoriten. Andere Möglichkeiten werden noch geprüft.

Für die Abonnenten und Besucher gibt es im laufenden Spieljahr keine künstlerischen Qualitätseinbußen. Im Herbst 2020 kann mit einer eigens konzipierten Eröffnungs-Produktion das Stadttheater im neuen Glanz wieder besucht werden.

Neuerlich Theater-Abos zur Auswahl

Zwei „große“ Abonnements zu je acht Vorstellungen und ein „kleines“ Abonnement mit vier Vorstellungen wurden wieder für das Spieljahr 2018/19 angeboten. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Stadttheater. Die beiden großen Fix-Abos bieten jeweils eine gelungene Mischung aus den vielfältigsten Bereichen des Theaters.

Abo Nummer EINS startet ganz untypisch am Montag, 15. Oktober, in den Minoriten und nicht im Stadttheater. Die Produktion „Der Fall Gruber“ über den Widerstandskämpfer Johann Gruber wird auf Wunsch des Ensembles in einem Kirchenraum gespielt. Ein Überraschungsmoment zu Beginn.

Musikalisch geht es am Mittwoch, 7. November, nach Fernost. Die chinesische Oper „Die Macht der Lotuslaterne“, aufgeführt vom Taipei-Li-Yuan Peking Opera Theatre, bietet die Faszination der exotisch-fernöstlichen Welt. Authentische Instrumente und der Zauber atemberaubend prachtvoller Kostüme, das Feuerwerk an Flic Flacs und Salti sowie die universelle Sprache des Humors machen die chinesische Oper so unwiderstehlich.

Die Bühnenfassung des Erfolgsfilms „Honig im Kopf“ gibt es am Dienstag, 26. März,  zu erleben. Geboten wird lustige, mit berührenden, sowie leichtfüßige mit tiefsinnigen Momenten verbundene Unterhaltung über alle Generationengrenzen hinweg.

Neben der „Macht der Lotuslaterne“ sind die weiteren musikalische Höhepunkte mit Sicherheit „Die Schneekönigin“, ein Familienmusical zu Weihnachten (Freitag, 21. Dezember), „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár (Montag, 21. Jänner), die Musik- und Tanzrevue „Don’t stop the Music“ (Freitag, 15. Februar) und die Operngala „Es leuchten die Sterne“ (Mittwoch, 3. April).

Theater-Abo ZWEI startete mit einem Stück von Felix Mitterer. „Jägerstätter“ - ein weiterer Beitrag im Gedenkjahr 2018 in einer Aufführung des Schauspielhauses Salzburg auf dem Programm.

Das Erfolgsmusical „Elisabeth“ wird am Dienstag, 16. Oktober angeboten, und im Sprechtheater warten zwei hochaktuelle Stücke von mehrfach preisgekrönten Autoren auf die Besucher: „Geächtet“ von Ayad Akhtar behandelt am Freitag, 30. November den Dialog zwischen Religionen und Herkunft. Und Daniel Kehlmanns „Heilig Abend“ liefert Hochspannung am Mittwoch, 9. Jänner: Das Stück ist eine Interview-Situation im Angesicht eines möglichen Terroraktes.

Kleines Abonnement: Neben oben schon erwähnten Vorstellungen ist eine der vier Vorstellungen das zeitlos aktuelle Stück „Hexenjagd“ von Arthur Miller, das am Donnerstag, 11. Oktober gespielt wird.

Wahlabo: Zusätzlich der Möglichkeit, einzelne Veranstaltungen zu besuchen, können sich die Theaterfreunde auch wieder ihr ganz persönliches Wahlabonnement zusammenstellen. Es umfasst acht Vorstellungen nach Wahl für eine Person oder vier Vorstellungen nach Wahl für zwei Personen.

Speziell für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 26. Lebensjahr wird das Jugend-Wahlabonnement angeboten, das aus vier Vorstellungen plus Bonustheater besteht. Die  kostenlose Zusatzvorstellung für alle Abonnenten ist heuer die schwungvolle Komödie „Die Scheidungsfeier“ von Ronald Rudoll am Dienstag, 30. Oktober.

Konzerte unter dem Motto „KlangReden“

Die Welser Abonnementkonzerte 2018/2019 werden mit einer äußerst sympathischen Neuerung aufwarten: Bei „Preludio al Concerto“ wird vor jedem Kammermusikkonzert in der Landesmusikschule Wels ein kleines „Vorkonzert“ stattfinden. Schüler der Landesmusikschule treten von 19.00 Uhr an rund 15 Minuten vor das Abonnement-Publikum und präsentieren sich und ihr Können. Diese Vorkonzerte stehen immer in thematischem Bezug zum „Hauptkonzert“.

Das erste dieser „Hauptkonzerte“ war gleich ein besonderer Höhepunkt: Christa Ratzenböck und Martin Achrainer, am Klavier begleitet von Maki Namekawa, sangen am 21. September aus Hugo Wolfs „Italienischem Liederbuch“. Ratzenböck und Achrainer sind beide für den österreichischen Musiktheaterpreis nominiert.

Am Dienstag, 5. Februar, gastiert zum ersten Mal der junge, österreichische „Shootingstar“ Aaron Pilsan in der Landesmusikschule. Ein Klavierabend mit Werken von Haydn, Symanowski und Liszt verspricht Hörgenuss auf höchstem Niveau.

In der Reihe „zeitgenössische Kammermusik“ feiert das Ensemble Crossnova sein zehnjähriges Bestehen und gastiert mit Uraufführungen von 15 österreichischen Komponisten am Donnerstag, 28. März, in der Landesmusikschule.

Das Orchester-Abonnement umfasst in der Saison 2018/19 wieder vier Konzerte:

Den Beginn macht die Haydn Philharmonie am Donnerstag, 18. September, unter der Leitung von Nicolas Altstaedt, der Konzerte für Violine, Violoncello und Orchester – auch als Solist an der Seite von Vilde Frang –  aufführen wird.

Der Wiener Concert-Verein gastiert am Donnerstag, 14. März im Stadttheater. Werke von Haydn, Chopin, Britten und Mozart werden unter der Leitung von Miltos Logiadis zu hören sein.

Das Gratis-Bonus-Konzert, in dessen Genuss alle Abonnenten kommen, ist diesmal ein Orchesterkonzert des Sinfonieorchesters der Universität Mozarteum am Dienstag, 15. März 2019, im Stadttheater. Zu hören gibt es die 5. Symphonie von Gustav Mahler.

Wahlabo. Auch im Konzertbereich gibt es wieder diese die Möglichkeit. Dieses besteht aus je zwei Orchesterkonzerten, zwei Abenden mit klassischer und zwei mit zeitgenössischer Kammermusik. Ebenfalls auswählen kann man beim Jugendabonnement, welches sechs Konzerte umfasst und für junge Menschen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr erhältlich ist.

Abwechslungsreiches Kornspeicher-Angebot

Der Welser Kornspeicher wartet mit einem überaus hörens- und sehenswerten Programm auf: Sechs Vorstellungen umfasst das Theater-Abonnement des Kornspeichers, das sehr schön zwischen musikalischer und theatraler Performance changiert.

Martin Gasselsberger & Petra Linecker begeben sich „Over the Rainbow“ am Mittwoch, 24. Oktober, und erzählen eine Liedergeschichte von 1930 bis heute. Das Urgestein des Austropop, Boris Bukowski, gastiert im Duo mit seinem Programm „Privat“ (Neue Stories + Neue Songs) am Donnerstag, 17. Jänner im Kornspeicher und bietet ein Feuerwerk der lustigsten Anekdoten aus einem prallen Musikerleben.

Das Stück #werther präsentiert Goethes Klassiker vom Lieben und Leiden für eine neue Generation und ist am Dienstag, 2. Oktober zu sehen.

Das Welser Ensemble Knopfguss nimmt sich wieder einmal den großen Arthur Schnitzler an und koppelt ihn mit Ernst Toller. „Grüner als der Kakadu“ stellt die Frage nach Menschen- und Bürger-rechten neu. Zu sehen am Donnerstag, 7. Februar.

Im Kabarettbereich kommt es zur bewährten Mischung aus Publikumslieblingen und „neuen“ Gesichtern: Zur ersteren Kategorie gehört sicher Joesi Prokopetz, der am Mittwoch, 10. Oktober feststellt „Gürteltiere brauchen keine Hosenträger“. Nina Hartmann wird „Laut“ am Donnerstag, 15. November. Christof Spörk fährt am Donnerstag, 24. Jänner, nach „Kuba“, aber das ist kein Reisebericht, Christoph & Lollo kommen am Donnerstag, 21. März, „Mitten ins Hirn“, und der bayrische Senkrechtstarter Martin Frank ist am Donnerstag, 25. April, zu Gast mit seinem Programm „Es kommt wie’s kommt“.

Zehner-Block. Neben der Möglichkeit, ein Theater- beziehungsweise ein Kabarettabo zu kaufen, bietet der Kornspeicher seinen Gästen auch einen Zehner-Block an. Die zehn Abschnitte können für zehn Vorstellungen – egal ob Theater oder Kabarett – konsumiert werden und sind so lange gültig, bis sie aufgebraucht sind. Darüber hinaus können die Veranstaltungen des Kornspeichers natürlich auch einzeln besucht werden.

Schulen: Die Jugendabonnements für Schüler und Jugendliche für Konzert- und Theater sind Fixpunkte im Programm. Um aber auch für Schüler im Klassenverband Möglichkeiten zu schaffen, werden in jeder Saison Schulaufführungen am Vormittag angeboten und in einer eigenen Broschüre beworben.

In der Saison 2018/2019 wird es zu Jägerstätter, #werther und zu Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ am Mittwoch, 10. April, eigene Aufführungen am Vormittag geben. Diese Stücke sind jeweils auch als Abendaufführung zu sehen. Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ wird in einer Inszenierung des Schauspielhauses Salzburg am Montag, 28. Oktober, nur als Schulaufführung am Vormittag gezeigt.

Für die Jüngeren gibt es – wie in jeder Saison – eine Kindertheater-Aufführung im Stadttheater. Am Donnerstag, 25. April, gastiert das Theater Heuschreck mit der neuen Produktion „Sophie und das Drei-Federn-Rätsel“ in Wels. .

Allgemeine Hinweise

Bestehende Abonnements haben sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Darüber hinaus haben alle Abonnenten sowohl im Theater- als auch im Konzertbereich Vorrang bei der Platzvergabe für das Silvesterkonzert. Und auch das Gratis-Abo für vier Neuanwerbungen ist selbstverständlich wieder im Programm.

Der Vorverkauf wird auch in dieser Saison ohne Aufschlags-Gebühren angeboten: Jede Einzeleintrittskarte ist also in den Vorverkaufsstellen zum gleichen Preis wie an der Abendkasse erhältlich. Die Preise bleiben erfreulicherweise für die Besucher gleich.

Karten für alle Veranstaltungen der Stadt Wels (Beginn: jeweils 19.30 Uhr) sind im Vorverkauf unter www.oeticket.com (+ Aufschlag), im Kartenbüro der OÖN (Stadtplatz 41) sowie im Kartenbüro der Wels Info (Stadtplatz 44) erhältlich. Restkarten sowie nähere Informationen erhalten Interessierte in der Dienststelle Veranstaltungsservice und VHS, Minoritengasse 5, unter Tel. (07242) 235-7040 sowie E-Mail vas@wels.gv.at und auf www.wels.gv.at  im Internet.


Viele WLAN-Möglichkeiten in der Stadt

Im Welser Stadtgebiet gibt es dank der Kooperation mit LIWEST zahlreiche kostenlose Zugänge zum Internet. 

Stadtplatz, Ringstraße, Bäckergasse, Schmidtgasse Nord und Süd, Kaiser-Josef-Platz Ost, Pollheimerstraße Nord, Arkadenhof (Stadtplatz 55), Minoritenplatz und -kloster (Minoritenplatz 4), Markthalle und -freigelände (Hamerlingstraße 8) 

Stadttheater (Rainerstraße 2), Stadthalle (Pollheimerstraße 1) und angrenzendes Freigelände Tiergarten (Stadtpark 1)  

Herminenhof (Maria-Theresia-Straße 33: Konzertsäle, Foyers im EG, 1. OG und 2. OG)  

Welldorado (Rosenauerstaße 70, inklusive Kassenbereich und Wintergarten)  

Kunsteisbahn (Bauernstraße 43) und Skaterhalle (Messegelände, Halle L1 Ecke Rennbahnstraße/Rosenauerstraße) 

Hauptbahnhof

Quartier Gartenstadt (Otto-Loewi-Straße 2) 

Kommunikationszentrum Pernau (Ingeborg-Bachmann-Straße 2) und Jugendtreff Pernau (Ingeborg-Bachmann-Straße 23) 

Stadtplan mit den Hotspots unter https://hotspot.wels.gv.at   

Abgesehen von dieser Kooperation gibt es noch in folgenden städtischen Einrichtungen kostenloses WLAN: Im Haus der Seniorenbetreuung Noitzmühle (für Bewohner, Freischaltung für Besucher nötig, Kooperation mit Firma Fawo, auch im Haus Hans-Sachs-Straße geplant) sowie in der Stadtbücherei (in den Leseräumen, Kooperation mit Firma IT & Tel).


Schmiding: Zoo, AquaZoo und Evolution 

Nur einen „Steinwurf“ von Wels entfernt bieten der Zoo Schmiding, der Aquazoo und das erst im Mai eröffnete Evolutionsmuseum ein Freizeitangebot der besonderen Art. Hier wird einem auch bei einem Ganztagesausflug das Angebot nicht ausgehen. Zusätzlich bietet naturgemäß der einmalige Zoo auch zusätzliche Attraktionen wie ein Giraffen-Baby oder ein zusätzlicher Sibirischer Tiger. Kürzlich hat Giraffenmama Sarah einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Schon kurz nach seiner Geburt fiel der „Kleine“ durch seine besonders aufgeweckte und geschickte Art auf, sodass er schon an seinem 2. Lebenstag für ein paar Stunden beschützt von Mama Sarah die Außenanlage im Zoo erkunden durfte. Auch dabei präsentierte sich der neue Erdenbürger als kräftig und vital. 

Thambi – ein Tigermann für die „Kätzchen“. Ein kräftiger Jungtiger namens Thambi, der im Zoo Straubing (Bayern) geboren wurde und inzwischen zu einem stattlichen Tiger heranwuchs, übersiedelte vor einigen in den Zoo Schmiding. Die ersten Wochen war der Neuankömmling für Zoobesucher noch nicht sichtbar, zur Eingewöhnung wurde er getrennt von den zwei Tigerdamen gehalten. Die Tiere konnten sich sehen und riechen, hatten jedoch keinen direkten Kontakt. Doch als Thambi den beiden Tigerdamen Natascha und Anastasia erstmals auf der Außenanlage begegnete, war auch auch Tierpflegerin Can Hasibe angenehm überrascht: Thambi kam, sah und siegte - die Damen waren unmittelbar begeistert vom jungen Mann. 

Tiere haben im kalten Winter viel gekuschelt 

Der aktuelle Babyboom lässt darauf schließen. Die Besucher sind auch von den Wollaffen, Rotkopfmangaben, Zebras, Mandschuren-Kranichen, Tamarinen etc. begeistert. Zahlreiche niedliche Jungtiere tapsen vorsichtig durch die Anlagen. Aktuell sorgen vor allem das junge Zebra auf der Afrikanischen Savanne und die kleinen Mandschuren-Kraniche für verzückte Ausrufe vor den Gehegen. Mit staksigem Schritt aber schon ziemlich selbstbewusst erkundet das Zebrababy sein Territorium zwischen Rappenantilopen und Breitmaul-Nashörnern. 

Und auch die, wie kleine goldgelbe Wollknäuel auf langen Beinen und mit viel zu großen Füssen wirkenden Mandschuren-Kranich Babys waten schon grazil durch ihre Sumpflandschaft. Obwohl die vielen anmutigen Kranich-Vögel selbst als Symbol für langes Leben stehen, ist ihr eigenes Überleben aufgrund von Lebensraumzerstörung stark gefährdet So leben heute nur noch rund 2.000 Vögel im Freiland. Deshalb freut sich das Zoo-Team über die bereits regelmäßigen Nachzüchtungen. 

ZOO & AQUA-ZOO SCHMIDING 

Krenglbach, Schmidingerstrasse Tel. 07249/46272 

Email: office@zooschmiding.at 

Web: www.zooschmiding.at  www.aquazooschmiding.at  

art man nature museum 

Krenglbach, Krenglbacherstraße 75 Tel.: 07249/46272–15 

Mail: office@evolutionsmuseum.at  Web: www.evolutionsmuseum.at 


Star Movie & OX-Gastronomie ein Glücksfall für Wels

Das neue „Star Movie“ in Wels-West ist viel mehr als ein modernes Kinocenter, hier haben die Investoren der Stadt einen „Glücksfall“ beschert. Tatsächlich „Großes Kino“ der besonderen Art und eine Erlebnis-Gastronomie namens „OX“, die zusammen mit dem Kinocenter für Wohlfühlgarantie sorgt. Leider nicht in der Innenstadt, aber im Nahbereich der Autobahn und des Einkaufserlebnisses am Stadtrand. Und das täglich, die Gastronomie steht schon ab 10.30 Uhr (!) bereit.

Und bereits jetzt wurde das Star Movie um zwei neue Säle erweitert, am Weekend 29./30. Juli wird dazu gefeiert. Die neuesten Qualität wurde hier genutzt, damit wird Kino im Star Movie noch erlebnisreicher!
Gelungen.
Schon allein das architektonisch ins Haus gezauberte Flair erfreut die Besucher, aber auch das Angebot sowohl im Steak- und Pizza-Lokal namens „OX“ mit der eindrucksvollen Schauküche, als auch die Musikbar namens „Hendrix“, die bis 4 Uhr früh für Unterhaltung sorgt.
Weitersagen.
Der gastronomische Start wurde nicht zu auffällig beworben, um das Team auch einarbeiten zu lassen. Für die bisherigen Besucher fiel dagegen bereits das Engagement der erstaunlich vielen jungen Mitarbeiter positiv auf, die offensichtlich auch gut auf ihre neue Aufgabe vorbereitet wurden.
Der Name Altendorfer
hat in der Gastronomie Oberösterreichs einen ausgezeichneten Namen. Mag. Eduard Altendorfer ist Geschäftsführer und Eigentürmer einer Netzwerkgruppe, die unter anderem für Gastronomie- und Tourismusberatung aktiv ist. Bruder Thomas Altendorfer hat von Grieskirchen aus (Ofenloch, Mangelburg) einen gastronomischen Siegeszug bis nach Linz (Schloss-Brasserie, Herberstein) gestartet und ist nach dem Star-Movie in Dietach bei Steyr nun endlich auch in Wels gelandet.
Mit Petra Kumpfmüller
als Geschäftsführerin bleibt der Welser Betrieb voll in Familienbereich und so wird das OX Welsan einem geeigneten Standort auch die gastronomische Erfolgsgeschichte weiter schreiben können.
OX Wels, Waidhausenstraße 26 (östlich vom Shopping-Center und hinter der Fa. Forstinger). Täglich (!) geöffnet ab 10.30 Uhr. Warme Küche 11.30 bis 22.30 Uhr. Montag bis Freitag Mittagsbrunch. Tel. (07242) 225777. Email: office@ox-wels.at Homepage: www.ox-wels.at
STAR MOVIE
Wels-West, Waidhausen 26.
Telefon: (07242) 22100. E-Mail: office@starmovie.at
Programm-Info inkl. Trailers: www.starmovie.at/star-movie-wels/


Ein Willkommen im Programmkino Wels 

Das runderneuerte Medienkulturhaus an der Kreuzung Pollheimerstraße/ Maria-Theresia-Straße bietet ein breitgefächertes Angebot. So auch zwei Säle für das Programmkino, das damit eine „eigene Heimat“ gefunden hat. So gibt es nun täglich ein spezielles Filmangebot.

Ein paar Erneuerungen sind in der eigenen ProgrammZeitung (vor Ort und auf der Homepage www.programmkinowels.at) zu erspähen: Die letzte Seite ziert nicht mehr ein Monats-Terminplan, sondern die Starttermine und die Spieldauer der einzelnen Filme, die wie z. B. In dieser Ausgabe im Oktober und November gezeigt werden. 

Die Eintrittspreise wurden etwas angehoben, die Programmkino-Mitglieder dürfen sich über einen gleichbleibenden Eintrittspreis von 6,00 EUR freuen. 

Programmkino. Wels, Pollheimerstraße 17. Tel.: (07242) 26703, und 0676-9550424, 

Fax: -72487, e-mail: office@programmkinowels.at 

Bürozeiten: Mo bis Do 9.00 - 14.00 Uhr , Fr 9.00 - 12.00 Uhr


Der neue Sicherheitspass dauert etwas länger...

Der neue SICHERHEITSPASS ist bei der Dienststelle Melde-, Pass- und Wählerservice im Welser Rathaus, Erdgeschoß, erhältlich. Er ist mit einem Chip versehen, auf dem das Foto und die persönlichen Daten des Passinhabers gespeichert sind. Diese Daten können nur mit einem Spezialgerät gelesen werden, daher ist der Pass praktisch fälschungssicher.

Wer einen Reisepass beantragt, bekommt automatisch einen Sicherheitspass. Dieser wird im Gegensatz zur derzeitigen Regelung nicht mehr umgehend ausgefolgt, sondern wird an die Wohnadresse per Post (RSb) zugesandt, und zwar fünf Werktage nach Antragstellung.

Die alten Reisepässe behalten aber bis zum darin eingetragenen Ablaufdatum Gültigkeit. Der Sicherheitspass kostet weiterhin 69 Euro. Neu ist, dass ab jetzt für  Kinder bis zwölf Jahre ein eigener Pass beantragt werden kann, der nur 26 Euro kostet und nur maximal fünf Jahre gültig ist.

Dienststelle Melde-, Pass- und Wählerservice im Rathaus-EG:

Mo, Di und Do von 7 bis 13/14 bis 17.30 h, Mi von 7 bis 13 h und am Freitag von 7 bis 12.30 h geöffnet. 

Nähere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 235/1271.