A L L G E M E I N E S


+ Euro-Bus war in Oberösterreich zu Gast: Bilanz 2019

+ Plastikmüll könnte Kerosin von morgen werden

+ Hightech-Rad 2.0 senkt Kosten von E-Autos 

+ Ein wirtschaftlicher Gesamt-Überblick für 2018

+ Bahnknoten Wels wird noch bedeutender werden

+ Dem Stadtplatz wurde ein "Facelifting" verpasst

+ Hotel GREIF nun nur noch in den Geschichtsbüchern 

+ Wels bekommt noch heuer eine eigene Polizeischule 

+ 61.384 Hauptwohnsitze (1.1.2018) in der Stadt Wels

+ Städtische Beratungsstellen alle unter einem Dach 

+ Mütter mit Gehalt anstatt Gleichstellung fordern 

+ Wichtige Herz-Entscheidung 2017 für das Klinikum

+ Parkdeck Hauptbahnhof ist nun bereits fertig!

+ Der neue Welser Gemeinderat mit vier Zusätzen

+ www.welsin.tv seiner Zeit bereits seit 2007 voraus 

+ Wels bietet Parkplätze wie kaum eine andere Stadt 

+ Die vielen, zu vielen Gemeinden in Oberösterreich


Euro-Bus in Oberösterreich & sammelte Schillinge

Zwischen 11. und 18. Juni war der Euro-Bus der Nationalbank in Oberösterreich unterwegs. Seit 2002 wurden bereits 152 Stationen in Oberösterreich absolviert. Dabei wurden insgesamt mehr als 59 Millonen (!) Schilling gewechselt. Bei der Euro-Info-Tour 2019 in Oberösterreich wurden in Linz, Steyr, Wels, Gmunden, Ried und Braunau insgesamt 2.748 Kundenkontakte verzeichnet:

1.371 Kunden nutzten den kostenlosen Schilling-Euro-Tausch und wechselten insgesamt 3.660.501,67 Schilling.

1.208 Kunden informierten sich in der Euro-Info-Straße über den Euro und seine Sicherheitsmerkmale.

169 Angestellte in über 150 Geschäften und Lokalen wurden direkt an ihrem Arbeitsplatz über einen sicheren Umgang mit den Euro-Banknoten informiert.

Präsentation der neuen 100- und 200-Euro-Banknoten    

Mit an Bord des Euro-Bus sind die 100- und 200-Euro-Banknoten der Europa-Serie. Die verbesserten Sicherheitsmerkmale der neuen Banknoten tragen maßgeblich zu mehr Sicherheit des Euro-Bargeldes bei. Neu ist das Satelliten-Hologramm in der rechten oberen Ecke und die erweiterte Smaragdzahl links unten. Mit den beiden Stückelungen wird die Ausgabe der Europa-Serie nun abgeschlossen.

Der Euro-Bus ist noch bis Ende Juli in ganz Österreich unterwegs. Den gesamten Tourplan finden Sie unter www.oenb.at/euro-bus


Plastikmüll könnte Kerosin von morgen werden

Forscher der Washington State University http://wsu.edu haben ausgediente Plastikflaschen und anderen Kunststoffmüll in reiskorngroße Teilchen zerkleinert und in einem speziellen Verfahren in Flugzeug-Sprit verwandelt. Gemeinsam mit Aktivkohle schütteten sie das Granulat in einen Röhrenreaktor und heizten es auf 430 bis 571 Grad Celsius auf. Die Aktivkohle fungiert als Katalysator, der das Zerbrechen des Kunststoffs in seine Bestandteile beschleunigt.

Katalysator wird nicht müde

"Es ist schwierig, die Bindungen zwischen den Kunststoffmolekülen aufzubrechen. Man benötigt dazu einen Katalysator", so Projektleiter Hanwu Lei. Vor allem der im Plastik enthaltene Wasserstoff hat es ihm angetan, denn er ist ein wichtiger Bestandteil auch von Treibstoffen. Wenn der Katalysator seine Aufgabe erfüllt hat, wird er von dem produzierten Treibstoff abgetrennt und erneut verwendet. Er hilft, den Prozess zu beschleunigen, ohne selbst verbraucht zu werden.

Lei und sein Team haben das Verfahren bei unterschiedlichen Temperaturen getestet. Die beste Ausbeute bestand aus 85 Prozent Kerosin und 15 Prozent Diesel. "Wir können 100 Prozent des Energieinhalts von Plastikmüll zurückgewinnen", sagt Lei. Der so gewonnene Treibstoff habe eine gute Qualität, und auch die Gase, die nebenbei entstehen, ließen sich nutzen, etwa als Brennstoff in einem Gaskraftwerk.

Farmer machen eigenen Sprit

Laut Lei ließe sich der Reaktor, in dem der Umwandlungsprozess stattfindet, problemlos vergrößern. Farmer könnten sich beispielsweise eine solche Anlage zulegen, um aus Kunststoffabfällen Treibstoff für ihre Landmaschinen herzustellen. Diese schlucken das Gemisch aus Kerosin und Diesel. Das wäre eine wirtschaftliche Nutzung des Abfalls. Allein in den USA landeten im Jahr 2015 rund 26 Mio. Tonnen Kunststoffabfälle in Deponien. Diese könnten sinnvoller verwendet werden, meint Lei - zumal es immer schwieriger werde, den Müll zu exportieren, weil die bisherigen Abnehmerländer solche Importe aus Umweltschutzgründen immer häufiger ablehnten. Auch ließe sich das Müllproblem in den Weltmeeren entschärfen.


Hightech-Rad 2.0 senkt Kosten von E-Autos 

Erfindung! Elektromotor, Bremse, Federung und Lenkung sowie Kontrollsystem bereits integriert. Im Grunde genommen ist das neue von Amir Khajepour von der University of Waterloo (http://uwaterloo.ca) entwickelte Rad ein komplettes einrädriges Auto. "Es fehlt nur die Karosserie", scherzt der Professor für Mechanik und Mechatronik. Tatsächlich enthält es alles, was ein Fahrzeug benötigt - Elektromotor, Bremse, Federung und Lenkung sowie ein Kontrollsystem.

Sofortige Betriebsbereitschaft

Laut Khajepour brauchen sich Autohersteller dank seiner Erfindung künftig nicht mehr mit der Entwicklung von Antriebssystemen und anderen Techniken beschäftigen. Sie könnten sich ganz auf die Karosserie konzentrieren und diese für jede erdenkliche Nutzung auslegen. Sie müssten lediglich Platz für die Batterien berücksichtigen. Dafür böte sich vielleicht der dann leere Motorraum an.

"Die Idee ist Modularität und sofortige Betriebsbereitschaft, wenn die Räder angeschlossen sind", sagt Khajepour. Als erstes soll mit den neuartigen Rädern ein zweisitziges Stadtfahrzeug ausgestattet werden, das fast lautlos daherkommt und die Umwelt nicht verschmutzt - jedenfalls nicht da, wo es gerade rollt. Seine ganzen Vorteile könne das Rad jedoch erst bei einer Massenproduktion ausspielen. Dann ließe es sich so kostengünstig produzieren, dass der Fahrzeugpreis drastisch sinke.

Lediglich 40 Kilogramm pro Rad

Jedes Rad wiegt lediglich 40 Kilogramm. Der Motor leistet 25 PS (18,4 Kilowatt). "Autohersteller können kleinere Fahrzeuge bauen, die dazu noch billiger sind", unterstreicht Khajepour. Noch seien sie aber noch nicht so weit. Kleinwagen seien bisher im Verhältnis zu teuer. Im nächsten Schritt sollen größere Räder entwickelt werden, die die gleiche Ausstattung haben - vor allem für Spezialfahrzeuge, wie zur Nutzung im Bergbau, in der Forstwirtschaft oder für die Personenrettung. Auf diese Anwendungen zugeschnittene Entwicklungskosten entfielen.


2018: Klimakosten, Brexit und Crypto-Blase  

Wer auf das Wirtschaftsjahr 2018 zurückblickt, kommt an einem Thema nicht vorbei, dass eigentlich ansonsten eher im Wissenschaftsressort zu finden ist: dem Klimawandel. Dieser macht sich auch zunehmend ökonomisch bemerkbar. Als Ausweg aus der Misere drängen immer mehr Experten auch in Deutschland auf einen Kohleausstieg und eine entsprechende Energiewende. 

Heiß diskutiert wurden außerdem die anhaltende politische Rangelei um den Brexit und die extremen Kursschwankungen von Bitcoins. 

Klimawandel kostet viel Geld 

CO2-Emissionen, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe frei werden, beeinflussen Menschen und Ökosysteme in der ganzen Welt negativ. Doch nur die Wenigsten seien sich auch im Klaren darüber, welcher ökonomische Schaden damit einhergeht. Alleine die US-Wirtschaft müsse sich aufgrund von Forschungen in Folge der globalen Erderwärmung auf Kosten in Höhe von 250 Mrd. Dollar pro Jahr einstellen. 

Besonders harte Zeiten warten auf Unternehmen, die es nicht schaffen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Diesen droht ein empfindlicher Wertverlust ihrer Assets und Aktienkurse, wie Forscher der University of Waterloo unmissverständlich klarstellten. Das gilt vor allem für Firmen in emissionsintensiven Branchen wie etwa dem Energiesektor. 

Die Umsetzung gemeinsamer Klimaziele sei allerdings durchwegs mangelhaft: Von 36 börsennotierten Unternehmen in Europa und Nordamerika, die als "heavy emitters" eingestuft werden, würden nur neun die Vorgaben von Klimaabkommen einhalten. Energiewende ist machbar Während die Ölindustrie weiterhin jeglichen Zusammenhang ihres Tuns mit dem Klimawandel leugnet, bekommen einzelne Branchen und Betriebe die Folgen der Erderwärmung bereits hautnah zu spüren. 

Ein Beispiel ist etwa in Deutschland der hessische Bergbauriese K+S, der im dritten Quartal 2018 aufgrund anhaltender extremer Trockenheit einen Rückgang des Betriebsgewinns (EBITDA) um rund 53 Prozent vermeldete. Dabei sei die Energiewende nicht nur klimapolitisch, sondern auch technisch und wirtschaftlich machbar, wie eine gemeinsame Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Ecologic Instituts und des Wuppertal Instituts bestätigte.

Demnach würde bei einem Umstieg von Kohle auf erneuerbare Energien der Nutzen die Transformationskosten bei weitem übersteigen. Wenn das älteste Drittel aller Braunkohlekraftwerke sofort abgeschaltet und ein weiteres Drittel gedrosselt werden würde, könnte Deutschland auch seine Klimaziele für 2020 und 2030 schaffen, schätzen Fraunhofer-Forscher.

Brexit fordert ein Umdenken 

Auch in anderer Hinsicht sollte die deutsche Wirtschaft schnellstmöglich umdenken. Der Brexit, der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU, rückt immer näher. "Kommt es zu keiner Einigung zwischen London und Brüssel, droht bereits am 30. März 2019 über Nacht ein harter Brexit mit Zöllen und langen Grenzkontrollen", so die eindringliche Warnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). 

Einer aktuellen Umfrage zufolge sei der Großteil der heimischen Betriebe aber noch immer nicht ausreichend auf ein No-Deal-Szenario vorbereitet. "Dieses Ergebnis ist besorgniserregend", kritisierte IW-Ökonom Jürgen Matthes bereits Anfang November 2018.

Dass Unternehmen dem Brexit in ganz Europa mit Furcht entgegenblicken, hatte eine PwC-Studie unter 2.450 Firmen in 31 europäischen Ländern schon Anfang Juni deutlich gezeigt. Angesprochen auf Fachkräftemangel, Bürokratie und künftige Wachstumsaussichten, gab ein Viertel der Befragten an, dadurch negative Folgen zu befürchten. 

Entsprechende Sorgen hat offensichtlich auch die britische Regierung selbst, die mit einer Diplomatie-Offensive den politischen und wirtschaftlichen Einfluss Großbritanniens in der Welt sicherstellen will.

Geplatzte Bitcoin-Blase 

Mit Ängsten und Sorgen hatten in diesem Jahr wohl auch viele Anhänger der 2017 so gehypten Kryptowährungen zu kämpfen. Diese mussten nach einem rasanten Höhenflug gegen Ende des Vorjahres - Bitcoins erreichten dabei zeitweilig einen Kurs von über 20.000 Dollar - einen ebenso rasanten Einbruch hinnehmen: Mitte August lag der Kurs eines Bitcoin nur noch unter 6.000 Dollar und taumelte im Dezember sogar Richtung 4.000 Dollar. 

Analysten sahen die Schuld für das Platzen der Preisblase vor allem bei Spekulanten, die allein im Dezember 2017 über 15. Mio. Dollar an Bitcoins von Langzeitinvestoren aufgekauft hatten. Doch auch die von "CNBC" zu Tage geförderte Erkenntnis, dass mittlerweile 800 verschiedene Kryptowährungen weit unter einem Cent gehandelt werden oder de facto tot sind, kann einige Experten offensichtlich nicht davon abhalten, überaus positiv in die digitale Währungszukunft zu blicken. 

Forscher des Imperial College London und der Investment-Plattform eToro vermuten etwa, dass Bitcoin und Co schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts zum Mainstream-Zahlungsmittel werden könnten.


Bahnknoten Wels auch für den Regionalverkehr

Neuer Schwung für NebenbahnenInitiativen könnten den Bahnknoten Wels aufwerten. Vor 15 Jahren, also 2003, wurde die jahrzehntelang umkämpfte Welser Westspange eröffnet und damit der noch immer stark wachsende Schwerverkehr endlich gänzlich um die Stadt Wels umgeleitet. 

Der Hauptkämpfer für diese Nord-Süd-Umfahrung war DI Walter Höllhuber, der noch heute um wesentliche Verkehrsverbindungen kämpft. Und Wels könnte dabei noch einmal profitieren, weil die Weiche für die Aufwertung des Bahnknotens Wels gestellt scheint.

Bei den Reden von Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Steinkellner anlässlich des Lückenschlusses in Gmunden (1.9.), der Bahnverbindung von Vorchdorf zum Bahnhof Gmunden, wurde schon deutlich, dass die Diskussion innerhalb des Landes - was mit den Nebenbahnen geschehen soll - zu Gunsten der Nebenbahnen ausgegangen ist. 

Seit 6. Oktober, anlässlich der 130-Jahr-Feier der Mühlkreisbahn in Aigen-Schlägl, ist das in den Reden von Landtagspräsident Viktor Sigl, Landesrat Steinkellner und ÖBB-Vorstandsdirektorin im Berfeich Infrastruktur Mag. Silvia Angelo ist das noch deutlicher zum Ausdruck gekommen. Bei der Mühlkreisbahn bedeutet das, dass die Ertüchtigung und der Anschluss an den Hauptbahnhof Linz über die neue Eisenbahnbrücke auf Schiene ist. 

Ausdrücklich wurde auch wieder auf die Almtalbahn und Aschacher Bahn hingewiesen. Dass sich der ganze Bezirk Rohrbach darüber freut ist ja keine Überraschung. Aber auch Wels und damit das gesamte Hausruckviertel haben mehrfachen Grund zur Freude.

Wels und das Hausruckviertel bemühen sich in Gestalt der Interessensgemeinschaft ProWelsWest seit über 150 Jahren (!) um bessere Bahnverbindungen ins obere Mühlviertel und einer Anbindung an die Bayrischen und Böhmischen Bahnen. Die Bahnfahrer können sich daher zunächst schon darauf, wenn in absehbarer Zeit, nur noch ein Umsteigen am Hauptbahnhof Linz notwendig sein wird. Und das, egal ob man mit der Bahn aus Kirchdorf, dem Almtal, Attnang, Grieskirchen oder Aschach (mit der LILO) unterwegs ist. 

Durch den kommenden Ausbau der beiden anderen Nebenbahnen wird auch die Bedeutung des Bahnknotens Wels weiter steigen. Einerseits ein „Muss - Halt“ für alle Züge und andererseits wird mit einem Ausbau des Knoten Wels zu einem zweiten S-Bahnknoten der OÖ. Zentralraum optimal abgedeckt. 

Für den ProWelsWest-Obmann Walter Höllhuber gibt es keinen besseren Beweis dafür, dass es richtig war die beiden Verkehrsreferate zusammenzulegen. Der Appell an die Landesregierung lautet daher : „Macht nur so weiter, die Bevölkerung steht hinter euch“.

Bandgeschenk des Bundeskanzlers 

Als am 25. August 2003 das Eröffnungsband für die Welser Westspange durchschnitten wurde, überreichte der damalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel „sein Bandl“ Walter Höllhuber mit der Bemerkung „ohne dich würden wir heute diese Eröffnung nicht feiern können“.   

„Mister Westspange“ Walter HöllhuberDer Obmann der Interessensgemeinschaft ProWelsWest und aktuell auch der Dreiländer-Bürgerinitiative Schwarzenberg (Bayern-Oberösterreich-Südböhmen), DI Walter Höllhuber, hat  zuerst als Gemeinderat und als Geometer jahrzehntelang um die so wichtige Stadtumfahrung eingesetzt. Zum Mitkämpfer wurde der EU-Abgeordnete Dr. Paul Rübig.

Entscheidend war das perfekte Archiv des Fachmanns mit dem Zeitablauf der Geschehnisse rund um eine Straßenverbindung, deren Bau schon 1938 (!) begonnen wurde. Diese Zusammenfassung war die Grundlage für die immer wieder lancierten Gespräche mit Ministern und Landesräten. Schließlich wurden sieben (!) Minister ab Sekanina mit diesem Langzeitthema befasst. Höllhuber nützte jede Gelegenheit, um das Thema aktuell zu halten.

Schließlich folgten zwei wesentliche Grundlagen: Zusammen mit dem Grazer Verkehrsexperten DI Rinderer wurde für Wels-West eine Unterflurtrasse entwickelt und am 18.11.1990 (!) haben sich bei der bisher einzigen Welser Volksbefragung immerhin 17.050 Personen (87,4 % der Wahlbeteiligten) für den Westspangen-Bau gestimmt. Dazu verhalf auch eine Sonderzeitung - punktgenau zwei Tage vor der Abstimmung - die den damals enormen Durchzugsverkehr dokumentierte. 

LR Ernst Neuhauser als ehemaliger Postler, Messepräsident und lautstarker Westspangen-Befürworter, sorgte für die hundertprozentige Verteilung an einem Freitag. Höllhuber hatte damals die Wirtschaftskammer (Illenberger) und Medien-Mitstreiter Detlef Heyss dafür begeistert. 

Doch es dauerte dann doch noch zehn Jahre bis der Spatenstich für das bestgeplante und Umwelt-verträglichste Autobahn-Projekt Österreich (nur 11 km lang, aber 25 km Umweg-Ersparnis) erfolgte. 

Zu einer kleinen aber medial lauten Schar von Autobahngegnern zählte die Gemeinde Steinhaus, die noch heute eine sinnvolle Ein- und Ausfahrt für ihre Bewohner verhindert. Trotz des Zusatz-„Geschenks“ einer zusätzlichen Lärmschutz-Unterflurtrasse müssen noch heute die Bewohner von Steinhaus und Umgdebung bei einer Autofahrt Richtung Wels-West quer durch das Welser Stadtgebiet fahren


Aus dem Hotel "Greif" wird ein Haus der Vielseitigkeit 

Neubau und Amtsgebäude vor Umsetzung

Ein Stück Stadtgeschichte endet: Das Hotel "Greif" in Wels ist nicht mehr, der Teilabriss hat mit Mai des Jahres des Hauses hat begonnen. Das GREIF als Traditionshaus hat eine 250 Jahre lange Geschichte inmitten der Innenstadt hinter sich und war vor allem im 20. Jahrhundert Treffpunkt vieler Persönlichkeiten. 

Das Haus auf dem KJ-Platz war einst nicht zu übersehen, denn es lag damals am Schnittpunkt der Straßenverbindungen Richtung Wien, Salzburg, Passau und Graz. Nach der Ära Höng verblasste der Hotelstern von Wels immer mehr und als Ölmagnat Franz Doppler von seinem damals schon erblindeten Vater und Greif-Stammgast gebeten wurde, den Greif-Komplex zu kaufen und vor dem Ruin zu retten - da keimte noch einmal die Hoffnung auf, dass Haus "Greif" könnte wieder zum gesellschaftlichen Treffpunkt in der Stadt werden. 

Ein ungeeignetes Management auf Kosten des Eigentümers

Doch der falsche Hotelmanager setzte die damaligen "Alpendollar"-Millionen regelrecht in den Sand und Franz Doppler wäre gut beraten gewesen, das Haus in eine Seniorenresidenz umzubauen. Als der mit Tankstellen und dank seinem Manager erfolgreiche Hausbesitzer starb, fand sein Sohn und Erbe Franz Joseph weder Zeit noch Lust sich um eine Wiederbelebung des Hauses zu kümmern. 

Einzig das Stadttheater funktioniert bis heute dank des Managements der Kulturabteilung der Stadt. Wie sehr die Räumlichkeiten für DAS Haus der Welser Gesellschaft geeignet war, zeigten unter anderem die Stadtbälle, die dank des Interesses noch viel mehr Raum benötigt hätten. 

Greif-Komplex wird ein Haus der Vielfalt

Die Idee das Haus im Zentrum der Stadt besser zu nützen sorgt nun für einen Totalumbau des gesamten Komplexes, einzig das Stadttheater und erweiterte Räumlichkeiten sollen nach dem Umbau noch an alte Zeiten erinnern. Die Stadt ist jetzt Besitzer der Liegenschaft, wird den Rest des Hauses großzügig umwandeln und diese für die Stadtverwaltung nützen. 

Außerdem soll die Polizei aus der Roseggerstgraße in das "neue" Haus übersiedeln und damit das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt stärken. Sicherlich eine gute Ersatzidee für ein Haus, auf deren Tradition niemand mehr bauen und deshalb auch nicht viele Euromillionen investieren wollte. 

Die Stadt Wels pulsiert... .

..nicht nur mit Werbeslogans, sondern auch dank der enormen Wirtschaftskraft und einer Stadtverwaltung, die aktuell einerseits auf Sparsamkeit und anderseits auf positive Nutzungseffekte setzt. Mit Dr. Andreas Rabl ist nicht wie vermeintlich nur eine andere politische Farbe, sondern auch ein real denkender Politiker mit Visionen und Weitblick ins Rathaus eingezogen. Dank seiner juristischen Qualitäten ist er aber auch trotz untrüglicher und zumal unrechtmäßiger Versuche nicht von seinem Weg abzubringen. 

Und so manche Überraschung hat sich in seinem Umfeld ergeben: Ob es zum Beispiel Gerhard Kroiss, Christa Raggl-Mühlberger, Margarete Josseck-Herdt oder Klaus Hoflehner ist, sie tragen mit ihrem positiven Polit-Engagement zum Wohl der Stadt bei, die zuvor durch die Übervölkerung mit einer Art Zweitgesellschaft und einer übertriebenen "Selbst"-Verwaltung sich keinen guten Ruf mehr erwerben konnte.

Das Projekt Greif 2020 verläuft planmäßig 

Nach der Vorstellung des aktuellen Projektstandes Mitte August erfolgte das baurechtliche Bewilligungsverfahren. Die Bauaufträge werden vorbereitet und sollen noch in diesem Jahr vergeben werden. Für den geplanten Beginn im Februar 2019 fasste der Gemeinderat nun einen stimmenmehrheitlichen Realisierungsbeschluss. Wie bereits berichtet, erhalten im neuen Amtsgebäude rund 130 Mitarbeiter der Stadtverwaltung moderne Arbeitsplätze. 

Im zentralen Kundencenter im Erdgeschoß werden die Bürger ihre Anliegen im Sinne eines One-Stop-Shops erledigen können. Zusätzlich wird das historische Stadttheater saniert. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 18,4 Mio. Euro. Diese Summe wird zum Großteil mittels Darlehen finanziert. Der entsprechende Beschluss fiel mit Stimmenmehrheit. B

ei der Realisierung durch die Arbeitsgemeinschaft Harmach ZT GmbH-Stögmüller Architekten ZT GmbH sind nach derzeitigem Stand folgende Termine vorgesehen: Die Vorarbeiten sollen im Februar, der Abbruch des ehemaliges Hotels Greif im Mai des kommenden Jahres starten. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung der Arbeiten im September 2020 soll die Übersiedelung der betroffenen Organisationseinheiten anschließend ab Oktober 2020 über die Bühne gehen.


Facelifting für den Stadtplatz gelungen 

Der Stadtplatz ist in Wels das „Juwel“ der Innenstadt, eine wirkungsvolle Neugestaltung ist nun bereits gelungen. Der Stadtplatz glänzt nun durch indirekte Beleuchtung, mobiles Grün, breitere Parkplätze im Westteil und „Wasserfontänen“ im Mittelteil. 

Der oft kritisierte „Clobrunnen“ im Fuzo-Bereich des Stadtplatzes, der zudem besonders gefährlich für spielende Kinder war, wurde bereits vor dem Advent entfernt. Im Sommer wurden in Abschnitten die Versorgungs- Entsorgungsleitungen erneuert. 

Rund zwei Millionen Euro machten die Stadt und das E-Werk für die Stadtplatz-Neugestaltung locker. Etwa die Hälfte der Investition floss in die Infrastruktur. Zwischen Burggasse und Ledererturm wurden die mehr als 50 Jahre alten Kanal- und Fernwärmerohre erneuert. 

Fassadenspots ersetzen den "Laternenwald". Das abstrahlende Licht verstärkt den optischen Eindruck des historischen Ensembles. Im Zentrum sind Tröge mit mobilen Bäumen aufgestellt, die bei Veranstaltungen versetzt werden. 

Eine weitere Aufwertung erfuhr nun der Stadtplatz durch Wasserfontänen. Aus jeweils sieben Düsen wird an zwei Stellen kühles Nass gespritzt. "Die barocken Wasserspiele sind nachts beleuchtet und sollen durch raffiniertes Farbenspiel eindrucksvoll zur Geltung kommen", freut sich Innenstadt-Referentin Christa Raggl-Mühlberger. 

Die Abwasserkanäle waren bereits 56 Jahre alt und wurden so wie nur unwesentlich jüngere Fernwärme-Verrohrung ausgetauscht. Der Umbau wurde auch für komfortablere Parkplätze mit 2,5 Meter Breite genützt. Neun Parkplätze weniger stehen nun im Westteil des Stadtplatzes zur Verfügung.  

Die Beleuchtung des Stadtplatzes erfolgt über 70 Strahler von den Hausfassaden – wie schon in der Schmidt- und Bäckergasse. Damit kommt der Stadtplatz am Abend noch besser zur Geltung, außerdem werden mehr als 60 Prozent an Energiekosten eingespart. 


Frauenklinik-Gelände wird zur Polizei-Schule 

Endlich dürfte die ehemalige Frauenklinik, die dann für die Psychiatrie genutzt wurde, für eine sinnvolle Einrichtung verwendet werden. Der neue Innenminister Herbert Kickl kam am 16. März nach Wels, um hier eine neue Rekrutierungs- und Imagekampagne der Polizei anzukündigen und zugleich das zuletzt leer stehenden Gebäude auf dem Areal für eine Polizeischule zu nutzen. Der Unterricht könnte nach Umbauarbeiten im Frühjahr 2019 starten. Für den Umbau wurden 1,5 Millionen Euro veranschlagt. 

Künftig sollen in Wels rund 200 Polizeischüler ausgebildet werden. Die Umbauarbeiten sollen im Sommer beginnen. Allein die vergangenen Tage hätten mit "einem islamistisch motiviertem Angriff auf einen Wachsoldaten und Messerattacken eines Afghanen in Wien" gezeigt, dass die Polizei permanent mit Herausforderungen zu tun habe, unterstrich Kickl bei einer Pressekonferenz im Stadtmuseum die Wichtigkeit der verstärkten Ausbildung. 2000 neue Ausbildungsstellen 

Bereits angekündigt wurden bis zum Ende der Gesetzgebungsperiode 2.100 zusätzliche Planstellen sowie 2.000 neue Ausbildungsstellen. Die Problematik sei, "dass wir eine gewisse Überalterung im Polizeikader haben und jedes Jahr mit 800 bis 900 Abgängen rechnen müssen", erläuterte Kickl. Bei den aktuellen Budgetgesprächen habe man "sehr gut verhandelt, das Sicherheitsressort ist eines, bei dem mehr investiert wird als in der Vergangenheit", sagte der Innenminister. 

Neben der "ökonomischen Sicherheit" durch den Beamtenstatus werde es Mitarbeitern im Polizeiberuf auch nie langweilig, meinte der Innenminister. Durch die Lockerung der Richtlinien für Tätowierungen erwarte man sich rund 30 Prozent mehr Bewerber, sagte der Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. "Die entsprechende Verordnung ist in Ausarbeitung, es wird nicht mehr lange dauern", sagte der Innenminister. Aktuell sind Tätowierungen, die nicht von der Sommeruniform mit einem kurzärmligen Hemd verdeckt werden, verboten. Aufnahmebedingungen werden geändert 

Außerdem soll das System der Tests in ein Stufenverfahren abgeändert werden. Nur wenn ein Bewerber eine Stufe schafft, darf er zur nächsten antreten. Damit soll das Aufnahmeverfahren laut Pilsl künftig in zwei Monaten abgeschlossen sein. Drei Tage sind dafür vorgesehen, nach jedem einzelnen Schritt soll der Bewerber informiert werden, ob er bestanden hat. 

Der erste Schritt ist der schriftliche Aufnahmetest, dieser soll künftig auch am Computer abgehalten werden. Man habe weiterhin "größtes Interesse an der Qualität, hier wird es keine Abstriche geben", sagte der Innenminister. Auch hier blieb offen, wann konkret dieses neue Verfahren angewendet werden soll. 

Persönliche Gespräche mit Bewerbern 

Auf zahlreichen Großevents werde das Rekrutierungsteam das persönliche Gespräch mit Bewerbern suchen, um diese über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei der Polizei zu informieren. Polizeisportler haben in der neuen Rekrutierungskampagne eine zentrale Rolle. "Derzeit werden vom Innenministerium 159 Sportler gefördert, davon sind 46 im Spitzensportkader. 

Teil der Kampagne ist so unter anderem David Gleirscher, der bei den Olympischen Spielen eine Goldmedaille im Rodeln gewann. "Sport und Polizei ist eine Symbiose, man braucht als Wachkörper geistig und körperlich aktive Leute", sagte Pilsl. 

Bürgermeister freut sich auf die Umsetzung 

Präsentiert wurden auch die Pläne für das neue Bildungszentrum Wels. Die Etablierung der Polizeischule bezeichnete der Welser Bürgermeister Andreas Rabl als "sicherheitspolitisches Highlight.", bereits im September des Vorjahres hatte er das Frauenklinik-Areal für eine neue Polizeischule angepriesen. 

Der weitläufige Gebäudekomplex, der von einem privaten Konsortium gekauft wurde, war ursprünglich vom Innenministerium angemietet wurde, um Asylwerber unterzubringen. Dies scheiterte laut dem Bürgermeister vor allem am deutlichen Widerstand der Bevölkerung. Die sechs Gebäude stehen auf einem 14.700 Quadratmeter großen Areal. In 17 Lehrsälen sollen hier 425 Polizeischüler von rund 45 Lehrern unterrichtet werden. Die Umbauarbeiten sollen im Frühjahr 2019 fertig sein, damit im Sommer-Semester 2019 der Unterricht starten kann. 


Stadt Wels hat über 61.000 Bewohner 

Das Standesamt Wels zieht Bilanz. Bei den Hauptwohnsitzen verzeichnete Wels gegenüber dem Vorjahr ein Plus: Während mit Stand 1. Jänner 2017 noch 60.867 Personen in Wels gemeldet waren, stieg die Zahl mit Stichtag 1. Jänner 2018 auf 61.364. Annähernd gleich blieb mit 4.374 (1.1.2017: 4.386) die Zahl der gemeldeten Nebenwohnsitze.  

2017 wurden 1.992 Kinder geboren (2016 waren es 2.039). Der beliebteste Vorname war bei den Mädchen wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren Anna (31 Mal), gefolgt von Emma (21 Mal) und Sophia (17 Mal). Bei den Buben landeten Paul und Felix (je 23 Mal) vor Tobias und Elias (je 21 Mal).

Im Vergleich zum Jahr 2016 leicht gesunken sind die ausgestellten Staatsbürgerschafts- Nachweise (von 1.603 auf 1.545) sowie die Kirchenaustritte (von 558 auf 461). Erhöht hat sich hingegen die Anzahl der Vaterschafts-Anerkenntnisse (von 710 auf 729). Heiraten erfreute sich in Wels im vergangenen wieder größerer Beliebtheit: Die Eheschließungen stiegen von 252 auf 282.  


Beratungsstellen sind unter einem Dach 

Die Auflassung der defizitären und nicht mehr zeitgemässen Jugendherberge im Hause Dragonerstraße 22 ist Geschichte. Nun sind die bisher in der Stadt verstreuten Beratungseinrichtungen unter einem Dach angesiedelt. Das erspart zusätzlich auch enorme Kosten an den bisherigen Standorten. 

In die ehemalige Jugendherberge in der Dragonerstraße 22 sind jetzt folgende Fachbereiche zu finden: 

Streetwork (bereits im Hause), 

Drogenberatungsstelle Circle (bisher Richard-Wagner-Straße 3) mit Substitutionsstelle (bisher Am Rosenhaag 2), 

Beratungsstelle bei Alkoholproblemen (bisher Brennereistraße 15), Familienberatungsstelle (bisher Am Rosenhag 2 und Richard Wagner-Straße 3), Spielsuchtberatungsstelle (bisher Quergasse 1),  

Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen und Verein Freiwilligenzentrum Wels (bisher Quergasse 1)

Verwaltung und Leitung (bisher Quergasse 1) jetzt Dragonerstraße 24.

Die bisherigen Standorte Am Rosenhag 2, Richard-Wagner-Straße 3, Brennereistraße 13 und 15 sowie Quergasse 1 sind damit aufgelassen. NIKADO ( Niederschwellige Kontakt- und Anlaufstelle/ Drogenstreetwork) bleibt bewusst vorerst in den angemieteten Räumlichkeiten (Salzburgerstraße 56). 

Auch der Hausärztlicher Notdienst ist übersiedelt

Seit 1. November 2017 ist der Hausärztliche Notdienst für die Stadt im Gebäude des Gesundheitsdienstes in der Rot-Kreuz-Straße 3 untergebracht. Der bisherige Standort in der VHS Pernau gehört mit diesem Datum der Vergangenheit an. Der Notdienst ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils von 09:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr besetzt und unter Tel. 141 erreichbar. Die Koordination erfolgt mittels Vereinbarung zwischen dem Land OÖ, der OÖ. Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer für OÖ und dem Roten Kreuz.


Gehalt für Mütter anstatt Gleichstellung

Seit vielen Jahren gibt es den "Equal Pay Day", der sich aus der Differenz zwischen Frauen und Männern bei den Einkommen berechnet. So allerdings wird die Einkommensschere nie deutlich kleiner werden.   

Eine einfache Lösung wäre gewesen… 

…Frauen bei der Entscheidung Kind & Beruf oder Vollzeit beim Kind zu helfen. Frauen, die zuhause sich voll ihrem Kind widmen wollen, sollte man ein Erziehungsgehalt zugestehen. Damit würden diese Frauen auch dem Beruf Kind nachgehen und müsste nicht vom Einkommen und Gutdünken des Vaters abhängig sein. Mit dieser Entscheidung hätte man schon vor Jahrzehnten für mehr einheimische Kinder sorgen können und die Mütter würden entsprechend entlastet worden.

Zahlen und Fakten 

+ 86 Prozent der Väter von Kindern bis 15 Jahren sind vollzeitbeschäftigt, bei Frauen sind dies nur 18 Prozent. Auch der Großteil der bezahlten Überstunden wird von Männern verrichtet. 

+ Bei der unbezahlten Arbeit verhält es sich genau anders herum: Zwei Drittel von Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege älterer Menschen verrichten Frauen. 

+ Wenn bezahlte und unbezahlte Arbeit addiert werden, ist die Wochenarbeitszeit von Frauen höher. Laut Zeitverwendungsstudie arbeiten Männer 64,3 Stunden pro Woche, 75 Prozent davon bezahlt, Frauen hingegen 66 Stunden, und nur 59 Prozent davon bezahlt. 

+ Derzeit arbeiten Frauen zu 48 Prozent Teilzeit, im Jahr 1994 waren es noch 26 Prozent gewesen. Die generelle Erwerbsbeteiligung der Frauen hat sich dafür erhöht, sie ist von 59 im Jahr 1994 auf 67 Prozent im Jahr 2015 angestiegen. 


Herzzentrum zusammen mit Medizinuniklinik Linz  

Das Klinikum Wels-Grieskirchen wurde im Bereich Herzchirurgie nicht geschwächt, sondern nun sogar gestärkt! Der in Wels geborene und in Thalheim aufgewachsene anerkannter Herzspezialisten und Wissenschafter in Deutschland, Dr. Andreas Florian Zierer, hat sich bei seiner Bewerbung für zwei herzchirurgische Standorte unter einer Leitung ausgesprochen und damit die Universitätsklink in Linz und die Landesregierung mit seinen Argumenten überzeugt. 

Seit März 2017  ist Dr. Andreas F. Zierer als Professor für Herz-, Gefäß- und Thorax-Chirurgie in Linz. Der hervorragende Herzspezialist wird in Personalunion Lehrstuhlinhaber (Professor) für Herz-, Gefäß- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Fakultät Linz, Vorstand der Universitätsklinik für Herz-, Gefäß und Thoraxchirurgie am Standort Linz sowie verantwortlicher Leiter der gleichnamigen Abteilung amStandort Wels. Insgesamt entstand somit ein OÖ. Referenzzentrum für Herz-, Gefäß- und Thorax-Chirurgie. Und wieder war ein weiterer Welser mitentscheidend für die lange Suche und Entscheidungsfindung. Prof. Otmar Pachinger, der vor 30 Jahren in Wels (1986) den Bereich Kardiologie in Wels aufgebaut hat und noch immer seine Erfahrung in der Universitätsklinik Innsbruck einbringt, hat dem Land dringend empfohlen eine derartige Lösung und einen geeigneten Leiter zu finden. 

Der offizielle Start erfolgte im März 2017 

Ende Jänner wird der neue Professor mit seiner Familie nach Linz ziehen und mit März die neue verantwortungsvolle Funktion übernehmen. Der derzeitige Leiter der Klinik für Herzchirurgie und Thoraxchirurgie an der Privatklinik Helios in Siegburg ist auch noch als Direktor-Stv. an der Klinik für Thorax-, Herz-, und Thorakale Gefäßchirurgie am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main tätig. 

Dr. Andreas F. Zierer freut sich auf die neue Aufgabe: „Das entstehende Referenzzentrum wird in seiner geplanten Form sowohl im Hinblick auf die Versorgungsleistung als auch auf sein Forschungspotenzial wettbewerbsfähig sein. Besonders freue ich mich auch über unsere Spezialkompetenz in der Kinderherzchirurgie, die 2016 in einem eigenen Department unter der Leitung von Primarius Rudolf Mair organisatorisch verankert wurde. Diese gilt es in einem Gesamtkonzept entsprechend zu berücksichtigen.“ Klinikum-Standort Wels zusätzlich gestärkt 

Durch das OÖ. Referenzzentrum wird nachhaltig die Erbringung medizinischer Spitzenleistungen im europäischen Vergleich sichergestellt werden. So sind nun für die Errichtung der neuen Universitätsklink für Herz-, Gefäß- und Thorax-Chirurgie in Linz sowohl für die Herzchirurgie in Wels sind damit beste Voraussetzungen gegeben. Der langjährige Primarius Prof. Hartl ging in Pension. 


16 FP - 10 SP - 6 VP - 3 GR - 1 Neos  

Die Welser Politik ist seit 2015 neu geordnet. Ab 9. November 2015 hat sich Wels nun grundlegend politisch entscheidend verändert: FPÖ 16 Mandate (bisher 11, 2003 waren es 4), SPÖ 10 (bisher 14, 2003 waren es noch 21), ÖVP 6 (bisher 8), Grüne 3 (gleichbleibend), Neos 1 (neu). Dr. Andreas Rabl (FPÖ) wurde in der Stichwahl endgültig zum neuen Bürgermeister gewählt. 

Doch "dank" des Statutes konnten die vier Stadträte auf ihr Gemeinderatsmandat "verzichten" - und schon haben wir vier Gemeinderäte mehr!  Die Referate sind verteilt.  

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl (FP): Referent für Finanzen, Personal und Beteiligungen   

1. Vizebgm. Gerhard Kroiß (FP): Referent für Sicherheit, Feuerwehr, Integration und Sport 

2. Vizebgm. Silvia Huber (SP): Referentin für Umwelt, Frauen, Gesundheit, Tiergarten   

3. Vizebgm. Christa Raggl-Mühlberger (FP): Referentin für Soziales und Wohnen   

Stadträtin Margarete Josseck-Herdt (FP): Referentin für Generationen von Kindergärten bis Altersheime  

Stadtrat Peter Lehner (VP): Referent für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Bauen   Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer (SP): Referent für Kultur und Bildung, Fachhochschule, VHS  

Stadtrat Klaus Hoflehner (SP): Referent für Verkehrsangelegenheiten 

FPÖ (16+1): Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister), Gerhard Kroiß (1. Vizebgm.), Christa Raggl-Mühlberger (3. Vizebgm.), Margarete Josseck-Herdt (Stadträtin, GR-Verzicht), Ralph Schäfer (Fraktionsobmann), Christian Fila, DI Gunter Haydinger, Christiane Kroiß, Dietmar Marehard, Mark Paulusberger,  Elke Ruetz, Egon Schatzmann, Roland Schiefermayr, Ingo Spindler, Olivera Stojanovic, Heinrich Taitl, Sandra Wohlschlager.

SPÖ (10+2): Silvia Huber (2. Vizebgm.), Johann Reindl-Schwaighofer (Stadtrat, GR-Verzicht), Klaus Höflehner (Stadtrat, GR-Verzicht), Stefan Ganzert (Fraktionsobmann), Sabine Brenner-Nerat, Mag. Bernhard Humer, Christian Kittenbaumer, Laurien Janina Scheinecker,  Mag. Daniela Schindler, Karl Schönberger, Mag. Mato Simonovic, Barbara Wildfellner.

ÖVP (6+1): Peter Lehner (Stadtrat, GR-Verzicht), LAbg. Dr. Peter Csar, Markus Wiesinger (Fraktionsobmann), Stefan Haböck, Walter Zaunmüller, Augustine Hacker, Sybille Prähofer.  

Die Grünen (3): Mag. Peter Sönser, Mag. Walter Teubl (Fraktionsobmann), MMag. Stefanie Rumersdorfer. 

NEOS (1): Markus Hufnagl.


 Kommentar: Wirtschaft ernstlich in latenter Gefahr 

Bisher Unternehmer vor ausufernder Bürokratie ungeschützt 

Was denkt sich Herr und Frau Österreicher im Durchschnitt über Selbständige in der Wirtschaft? Die haben es schön, die machen auf Kosten ihrer Arbeitnehmer Profite und können das Leben in vollen Zügen genießen. Ja, das gibt es vielerorts. Die Hoffnungen liegen bei der neuen Regierung, die den Gesetzesdschungel merkbar entschleunigen möchte. 

Aber der Durchschnitt der Unternehmer sind bis heute nur noch die Gejagten: Von den Kosten, von den steuerlichen Wirrnissen und vom Arbeitsgeist ihrer Mitarbeiter. Wirklich Einfluss nehmen können sie nur beim Umgang mit den Arbeitnehmern, allerdings nur wenn genügend Auswahl vorhanden ist. 

Solange man Arbeitslosengeld praktisch ohne Gegenleistung auszahlt, solange wird es immer „freudige“ Arbeitslose geben, die sich mit Pfuscher-Tätigkeit selbst den Lebenserhalt einteilen können. Vergleicht man die ständig steigende Anzahl von Arbeitsplätzen in Österreich, dann fragt man sich besonders im Wirtschaftshochland Wels wie es mehr als 3000 Arbeitslose geben kann. Noch dazu das AMS heute wirklich wesentlich mehr auf die Realität der Arbeitslosigkeit achtet. 

Arbeitsinspektion: Willkürakte oder Gesetzesausfluss? 

Zuletzt kursieren in Wels immer mehr Gerüchte über hohe Strafen für Geschäftsführer (Privathaftungen), weil angeblich Arbeitszeiten nicht eingehalten werden oder Firmen beklagen sich über oft sinnlose gesetzliche Forderungen nach Einbauten in Firmengebäuden etc. 

Nur ein Blick auf die Homepage der „Arbeitsinspektion“ in Österreich genügt, um den vielfältigen Gesetzesdschungel zu erahnen. So ist dort zu finden: 

• Erlässe Arbeitsschutz 

• Erlässe Arbeitsstätten 

• Erlässe Arbeitsplätze, Arbeitsvorgänge 

• Erlässe Maschinen, Werkzeuge, Arbeitsmittel 

• Erlässe Arbeitsstoffe 

• Erlässe Explosionsschutz 

• Erlässe Gesundheit im Betrieb 

• Erlässe Bauarbeiten 

• Erlässe Arbeitszeit, Arbeitsruhe 

• Erlässe Personengruppen, Frauen 

• Sonstige Erlässe 

• Erläuterungen und Kommentare zu Rechtsvorschriften 

Jahrzentelang in die falsche Richtung...

..trieb es die Politik in Österreich. Leider konnten hier auch die Medien nicht kontrollierbar eingreifen, weil es den Journalisten auch an nachweisbaren Fakten fehlt und die Anzeigenabteilung wirtschaftlichen Schaden vermeiden will. 

Besonders augenscheinlich war die Ahnungslosigkeit in Pressestunden, wo angeblich vorhandene Skandale von wortgewandten Politikern schön geredet oder angeblich klar widerlegt werden. 

Auf jeden Fall ist eines sicher: Die Politik trug keinesfalls zum sog. Wirtschaftswunder in unserem Lande bei – höchstens für die Konjunkturbremse. Mit wahnsitzigem Schuldenmachen versuchte man einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum zu leisten – zum Nachteil der folgenden Generationen. 

Erfreulich. Es sind nur die vielen, erstaunlich vielen fleißigen Menschen, die Österreich die Wirtschaftskraft ermöglicht haben. Während viele Medien den Österreichern allgemeine Blödheit (siehe Pisa-Studie) zuschreiben, ist es vor allem die Innovationskraft vieler Arbeitnehmer und der Investitionsfreude unzähliger Unternehmer zu verdanken, dass Österreich im Vergleich in Europa außerordentlich gut dasteht. 


www.welsin.tv war der Zukunft einen Schritt voraus: Information im Internet mit Videos seit 2007!

In der Region Wels haben die enormen zusätzlichen Verkaufsflächen nicht nur durch die Einkaufszentren den Wettbewerb im Handel extrem verschärft.  

WELS ist längst keine EINKAUFSSTADT mehr, sondern ein EINKAUFS-ELDORADO...

Das WELS-IN-Team hat seit März 2007 eine noch bessere mediale Unterstützung speziell für die REGION Wels (Wels-Stadt und Wels-Land) mit einer eigenen Plattform gestartet. Durch die Zusammenarbeit mit den OÖN hat es eine Ausweitung geben.

Doch noch halten Werbeagenturen und Provisionskeiler das bisherige veraltete Werbekonzept mit sündteuren Prospekten etc. aufrecht.


  Standortmarketing: Die Servicestellen für Unternehmer

Im Standortmarketing erhalten Unternehmer kostenlos und zentral Unterstützung 

und Informationen über Wirtschaftsdaten, Frequenzzahlen, Stadt-förderungen, Arbeitskräfte sowie verfügbare Flächen. Bei Gründungen, Erweiterungen und Ansiedlung wird Begleitung angeboten.
Der Tourismusverband bietet individual- und Gruppengästen sämtliche Informationen hinsichtlich Hotels und Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und kulturelle Angebote. Bei Tagungen, Kongress- und Seminarveranstaltungen wird der Service bei der Organisation angeboten.
Der Bereich Handelsmarketing setzt Impulse für den Einzelhandelsstandort Wels und dienst als Servicestelle für über 650 Einzelhändler. Frequenzsteigende Veranstaltungen und Marketingaktionen schaffen Erlebnisqualität für Kunden und erhöhen die Attraktivität und Anziehungskraft des Welser Einzelhandels.

Wels Marketing & Touristik GmbH. Wels, Stadtplatz 44 

Tel. (07242) 67722-0, Fax: 67722-4 

office@wels-info.at 

MO - DO: 7.45 - 12.00 h, 12.30 - 17.00 h, FR: 7.45 - 13.00 Uhr 

Wels Info: Stadtplatz 44, Tel. 67722-22 Fax: 67722-4 

info@wels-info.at 

MO - FR: 9.00 - 18.00 Uhr 

SA 10.00 - 12.30, 13.00 - 16.00 Uhr


Umfangreiches Parkangebot in der Welser Innenstadt

Ein EURO - zwei Stunden parken. So die aktuelle Situation:  10 Minuten Gratisparken, dann 50 Cent pro 30 Minuten (Mindestgebühr 10 Cent für sechs Minuten). 

Mit 1,00 EUR Parkgebühr zwei Stunden Parken. 

Außerdem gibt es die Parkhaus-Information mit Hinweisschildern und Anzeige von freien Plätzen. Gratis-Parken in der Mittagszeit (zwischen 12.00 und 13.00 Uhr!). 

Die Stadt verweist aber auch auf 2.200 freie Parkplätze im Messegelände (Ausnahme bei Messen), 60 Minuten Gratisparken im bisherigen Volksgarten-Center (später X-Garden, jetzt Black-Box), 30 Minuten Gratis-Parken (Ausnahme Samstag Vormittag) im Marktplatz-Parkhaus, Handy-Parken mit Gratis-Erinnerung und zahlreiche zentrumsnahe Parkplätze mit bis zu drei Stunden kostenlosem Parken. 

Kurzparkzonen: 1750 Kurzparkzonen-Parkplätze in der Innenstadt,

davon 955 Parkplätze gebührenpflichtig mit max. Parkdauer 2 Stunden.

Gebührenpflicht Mo bis Fr 8.00 12.00 und 13.00 - 18.00 h, Sa 8.00 - 12.00 h.

762  Gratis-Kurzparkzonen-Parkplätze mit max. Parkdauer bis 3 Stunde

33 Behindertenparkplätze, 266 Kurzparkzonen-Parkplätze in der Neustadt -

alle zum Gratis-Parken, davon 104 Parkplätze für max. 3 Stunden, 5 für 2 Std.,

59 für 1 ½ Std., 75 für 1 Std. sowie 22 für 1/2 Std. maximale Parkdauer.

GRATIS PARKEN: 10 Minuten gratis parken in allen Gebührenzonen

Samstag ab 12.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen in allen Gebührenzonen!

2200 Gratis-Parkplätze im Messegelände an messefreien Tagen

1 Stunde gratis parken im Parkhaus Volksgartencenter beim Messe-Haupteingang

½ Stunde gratis parken (außer samstags) in der Marktplatz-Garage

PARKMÜNZEN: Gratis-Parkmünzen erhältlich beim Einkauf in vielen Innenstadtgeschäften. Parkmünzen sind gültig für die Parkautomaten der Kurzparkzonen und der Tiefgaragen am Kaiser-Josef-Platz und im Traunpark

Jede Parkmünze ist 35 Cent wert (Parkdauer 21 min. in den Kurzparkzonen).

PARKGARAGEN: 1162 Garagen-Stellplätze in der Innenstadt, davon:

320 Stellplätze in der Tiefgarage Kaiser-Josef-Platz

372 Stellplätze in der Traunpark-Garage in der Adlerstraße

370 Stellplätze im Parkhaus Volksgartencenter in der Pollheimerstraße

100 Stellplätze in der Marktplatz-Garage in der Hamerlingstraße

Handy-Parken! Per SMS-fähigem Handy die Parkgebühren in den Kurzparkzonen bezahlen. Suche nach Parkautomaten und Kleingeld entfällt 10 Minuten vor Ablauf der Parkzeit Erinnerungs-SMS gratis Verlängerung der Parkzeit per SMS von überall aus möglich. Infos und Anmeldung unter www.wels.at

Gratis-Parkplätze in den Stadtteilen - auch Kurzparkzonen sind (ausgenommen in der Innenstadt) nicht gebührenpflichtig!


Das neue OÖ. Tourismusgesetz ein Vorbild für Gemeinde-Zusammenlegungen in Oberösterreich?

Bis 2019 wird es nur noch 19 bis 20 Tourismusverbände in Oberösterreich geben, weil ein neues Gesetz die Größe von mindesten 200.000 Übernachtungen und 60.000 Einnahmen vorschreibt. Das könnte auch als Vorbild für Zusammenlegung von Gemeinden gelten, besonders dringend bei Abgangsgemeinden. Wer kennt schon die vielen Gemeinden in Oberösterreich. Noch sind es 437 - hier nach dem Alphabet aufgezählt:

Adlwang (Steyr-Land), Afiesl (Rohrbach), Ahorn (Rohrbach), Aichkirchen (Wels-Land), Aigen-Schlägl (Rohrbach), Aistersheim (Grieskirchen), Alberndorf in der Riedmark (Urfahr Umgebung), Alkoven (Eferding), Allerheiligen im Mühlkreis (Perg), Allhaming (Linz-Land),

Altenberg bei Linz (Urfahr Umgebung), Altenfelden (Rohrbach), Altheim (Braunau), Altmünster (Gmunden), Altschwendt (Schärding), Ampflwang im Hausruckwald (Vöcklabruck), Andorf (Schärding), Andrichsfurt (Ried i.I.),  Ansfelden (Linz-Land),  Antiesenhofen (Ried i.I.),

Arbing (Perg), Arnreit (Rohrbach), Aschach an der Donau (Eferding), Aschach an der Steyr  (Steyr-Land), Aspach (Braunau), Asten (Linz-Land), Attersee am Attersee (Vöcklabruck), Attnang-Puchheim (Vöcklabruck), Atzbach (Vöcklabruck), Atzesberg (Rohrbach), Auberg (Rohrbach), Auerbach (Braunau), Aurach am Hongar (Vöcklabruck), Aurolzmünster (Ried i.I.).

Bachmanning (Wels-Land), Bad Goisern am Hallstättersee (Gmunden), Bad Hall (Steyr-Land), Bad Ischl (Gmunden), Bad Kreuzen (Perg), Bad Leonfelden (Urfahr Umgebung), Bad Schallerbach (Grieskirchen), Bad Wimsbach-Neydharting (Wels Land), Bad Zell (Freistadt), Baumgartenberg (Perg), Berg im Attergau (Vöcklabruck), BRAUNAU am Inn (46 Gemeinden), Brunnenthal (Schärding), Buchkirchen (Wels-Land), Burgkirchen (Braunau).

Desselbrunn (Vöcklabruck), Diersbach (Schärding), Dietach (Steyr-Land), Dimbach (Perg), Dorf an der Pram (Schärding).

Ebensee am Traunsee (Gmunden), Eberschwang (Ried i.I.), Eberstalzell (Wels-Land), Edlbach (Kirchdorf a.d.Kr.), Edt bei Lambach (Wels-Land), EFERDING (12 Gemeinden), Eggelsberg (Braunau), Eggendorf im Traunkreis (Linz-Land), Eggerding (Schärding), Eidenberg (Urfahr Umgebung), Eitzing (Ried i.I.), Engelhartszell an der Donau (Schärding), Engerwitzdorf (Urfahr Umgebung), Enns (Linz-Land), Enzenkirchen (Schärding), Eschenau im Hausruckkreis (Grieskirchen), Esternberg (Schärding).

Feldkirchen an der Donau (Urfahr Umgebung), Feldkirchen bei Mattighofen (Braunau), Fischlham (Wels-Land), Fornach (Vöcklabruck), Fraham (Eferding), Frankenburg am Hausruck (Vöcklabruck), Frankenmarkt (Vöcklabruck), Franking (Braunau), Freinberg (Schärding), FREISTADT (27 Gemeinden).

Gaflenz (Steyr-Land), Gallneukirchen (Urfahr Umgebung), Gallspach (Grieskirchen), Gampern (Vöcklabruck), Garsten (Steyr-Land), Gaspoltshofen (Grieskirchen), Geboltskirchen (Grieskirchen), Geiersberg (Ried i.I.), Geinberg (Ried i.I.), Geretsberg (Braunau), Gilgenberg am Weilhart (Braunau), GMUNDEN (20 Gemeinden),

Goldwörth (Urfahr Umgebung), Gosau (Gmunden), Gramastetten (Urfahr Umgebung), Grein (Perg), GRIESKIRCHEN (33 Gemeinden), Großraming  (Steyr-Land), Grünau im Almtal (Gmunden), Grünbach (Freistadt), Grünburg (Kirchdorf a.d.Kr.), Gschwandt (Gmunden), Gunskirchen (Wels-Land), Gurten (Ried i.I.), Gutau (Freistadt).

Haag am Hausruck (Grieskirchen), Hagenberg im Mühlkreis (Freistadt), Haibach im Mühlkreis (Urfahr Umgebung), Haibach ob der Donau (Eferding), Haigermoos (Braunau), Hallstatt (Gmunden), Handenberg (Braunau), Hargelsberg (Linz-Land), Hartkirchen (Eferding), Haslach an der Mühl (Rohrbach), Heiligenberg (Grieskirchen), Helfenberg (Rohrbach), Hellmonsödt (Urfahr Umgebung), Helpfau-Uttendorf (Braunau),

Herzogsdorf (Urfahr Umgebung), Hinterstoder (Kirchdorf a.d.Kr.), Hinzenbach (Eferding), Hirschbach im Mühlkreis (Freistadt), Hochburg-Ach (Braunau), Hofkirchen an der Trattnach (Grieskirchen), Hofkirchen im Mühlkreis (Rohrbach), Hofkirchen im Traunkreis (Linz-Land), Hohenzell (Ried i.I.), Höhnhart (Braunau), Holzhausen (Wels-Land), Hörbich (Rohrbach), Hörsching (Linz-Land).

Innerschwand am Mondsee (Vöcklabruck), Inzersdorf im Kremstal (Kirchdorf a.d.Kr.), Jeging (Braunau), Julbach (Rohrbach).

Kallham (Grieskirchen), Kaltenberg (Freistadt), Katsdorf (Perg), Kefermarkt (Freistadt), Kematen am Innbach (Grieskirchen), Kematen an der Krems (Linz-Land), Kirchberg bei Mattighofen (Braunau), Kirchberg ob der Donau (Rohrbach), Kirchberg-Thening (Linz-Land), Kirchdorf am Inn (Ried i.I.).

KIRCHDORF an der Krems (23 Gemeinden), Kirchham (Gmunden), Kirchheim im Innkreis (Ried i.I.), Kirchschlag bei Linz (Urfahr Umgebung), Klaffer am Hochficht (Rohrbach), Klam (Perg), Klaus an der Pyhrnbahn (Kirchdorf a.d.Kr.), Kleinzell im Mühlkreis (Rohrbach), Kollerschlag (Rohrbach), Königswiesen (Freistadt), Kopfing im Innkreis (Schärding), Kremsmünster (Kirchdorf a.d.Kr.), Krenglbach (Wels-Land), Kronstorf (Linz Land).

Laakirchen (Gmunden), Lambach (Wels-Land), Lambrechten (Ried i.I.), Langenstein (Perg), Lasberg (Freistadt), Laussa (Steyr-Land), Lembach im Mühlkreis (Rohrbach), Lengau (Braunau) Lenzing (Vöcklabruck), Leonding (Linz-Land), Leopoldschlag (Freistadt), Lichtenau im Mühlkreis (Rorbach), Lichtenberg (Urfahr Umgebung), Liebenau (Freistadt), LINZ Land (22 Gemeinden), Lochen am See (Braunau), Lohnsburg am Kobernaußerwald (Ried i.I.), Losenstein (Steyr-Land), Luftenberg an der Donau (Perg).

Manning (Vöcklabruck), Marchtrenk (Wels-Land), Maria Neustift (Steyr-Land), Maria Schmolln (Braunau), Mattighofen (Braunau), Mauerkirchen (Braunau), Mauthausen (Perg), Mayrhof (Schärding), Meggenhofen (Grieskirchen), Mehrnbach (Ried i.I.), Mettmach (Ried i.I.), Michaelnbach (Grieskirchen), Micheldorf in Oberösterreich (Kirchdorf a.d.Kr.),

Mining (Braunau), Mitterkirchen im Machland (Perg), Molln (Kirchdorf a.d.Kr.), Mondsee (Vöcklabruck), Moosbach (Braunau), Moosdorf (Braunau), Mörschwang (Ried i.I.), Mühlheim am Inn (Ried i.I.), Munderfing (Braunau), Münzbach (Perg), Münzkirchen (Schärding).

Naarn im Machlande (Perg), Natternbach (Grieskirchen), Nebelberg (Rohrbach), Neufelden (Rohrbach), Neuhofen an der Krems (Linz-Land), Neuhofen im Innkreis  (Ried i.I.), Neukirchen am Walde (Grieskirchen), Neukirchen an der Enknach (Braunau), Neukirchen an der Vöckla (Vöcklabruck), Neukirchen bei Lambach (Wels-Land), Neumarkt im Hausruckkreis (Grieskirchen), Neumarkt im Mühlkreis (Freistadt), Neustift im Mühlkreis (Rohrbach), Niederkappel (Rohrbach), Niederneukirchen (Linz-Land), Niederthalheim (Vöcklabruck), Niederwaldkirchen (Rohrbach), Nußbach (Kirchdorf a.d.Kr.), Nußdorf am Attersee (Vöcklabruck).

Oberhofen am Irrsee (Vöcklabruck), Oberkappel (Rohrbach), Obernberg am Inn (Ried i.I.), Oberndorf bei Schwanenstadt (Vöcklabruck), Oberneukirchen (Urfahr Umgebung), Oberschlierbach (Kirchdorf), Obertraun (Gmunden), Oberwang (Vöcklabruck), Oepping (Rohrbach),

Offenhausen (Wels-Land), Oftering (Linz-Land), Ohlsdorf (Gmunden), Ort im Innkreis (Ried i.I.), Ostermiething (Braunau), Ottenschlag im Mühlkreis (Urfahr Umgebung), Ottensheim (Urfahr Umgebung), Ottnang am Hausruck (Vöcklabruck).

Pabneukirchen (Perg), Palting (Braunau), Pasching (Linz-Land), Pattigham (Ried i.I.), Peilstein im Mühlviertel (Rohrbach), Pennewang (Wels-Land), PERG (26 Gemeinden), Perwang am Grabensee (Braunau), Peterskirchen (Ried i.I.), Pettenbach (Kirchdorf a.d.Kr.), Peuerbach (Grieskirchen), Pfaffing (Vöcklabruck), Pfaffstätt (Braunau), Pfarrkirchen bei Bad Hall (Steyr-Land), Pfarrkirchen im Mühlkreis (Rohrbach), Piberbach (Linz-Land), Pichl bei Wels (Wels-Land),

Pierbach (Freistadt), Pilsbach (Vöcklabruck), Pinsdorf (Gmunden), Pischelsdorf am Engelbach (Braunau), Pitzenberg (Vöcklabruck), Pollham (Grieskirchen), Polling im Innkreis (Braunau), Pöndorf (Vöcklabruck), Pötting (Grieskirchen), Pram (Grieskirchen), Prambachkirchen (Eferding), Pramet (Ried i.I.), Pregarten (Freistadt), Puchenau (Urfahr Umgebung), Puchkirchen am Trattberg (Vöcklabruck), Pucking (Linz-Land), Pühret (Vöcklabruck), Pupping (Eferding), Putzleinsdorf (Rohrbach).

Raab (Schärding), Rainbach im Innkreis (Schärding), Rainbach im Mühlkreis (Freistadt), Rechberg (Perg), Redleiten (Vöcklabruck), Redlham (Vöcklabruck), Regau (Vöcklabruck), Reichenau im Mühlkreis (Urfahr Umgebung), Reichenthal (Urfahr Umgebung), Reichersberg (Ried i.I.), Reichraming (Steyr-Land),

RIED im Innkreis (36 Gemeinden), Ried im Traunkreis (Kirchdorf a.d.Kr.), Ried in der Riedmark (Perg), Riedau (Schärding), Rohr im Kremstal (Steyr-Land), ROHRBACH-Berg (39 Gemeinden), Roitham am Traunfall (Gmunden), Rosenau am Hengstpaß (Kirchdorf a.d.Kr.), Roßbach (Braunau), Roßleithen (Kirchdorf a.d.Kr.), Rottenbach (Grieskirchen), Rüstorf (Vöcklabruck), Rutzenham (Vöcklabruck).

Sandl (Freistadt), Sarleinsbach (Rohrbach), Sattledt (Wels-Land), Saxen (Perg), Schalchen (Braunau), Schardenberg (Schärding), SCHÄRDING (30 Gemeinden), Scharnstein (Gmunden), Scharten (Eferding), Schenkenfelden (Urfahr Umgebung), Schiedlberg (Steyr-Land), Schildorn (Ried i.I.),

Schlatt (Vöcklabruck), Schleißheim (Wels-Land), Schlierbach (Kirchdorf a.d.Kr.), Schlüßlberg (Grieskirchen), Schönau im Mühlkreis (Freistadt), Schörfling am Attersee (Vöcklabruck), Schwand im Innkreis (Braunau), Schwanenstadt (Vöcklabruck), Schwarzenberg am Böhmerwald (Rohrbach), Schwertberg (Perg),

Seewalchen am Attersee (Vöcklabruck), Senftenbach (Ried i.I.), Sierning (Steyr-Land), Sigharting (Schärding), Sipbachzell (Wels-Land), Sonnberg im Mühlkreis (Urfahr Umgebung), Spital am Pyhrn (Kirchdorf a.d.Kr.),

St. Aegidi (Schärding), St. Agatha (Grieskirchen), St. Florian (Linz Land), St. Florian am Inn (Schärding), St. Georgen am Fillmannsbach (Braunau), St. Georgen am Walde (Perg), St. Georgen an der Gusen (Perg), St. Georgen bei Grieskirchen (Grieskirchen), St. Georgen bei Obernberg am Inn (Ried i.I.), St. Georgen im Attergau (Vöcklabruck), St. Gotthard im Mühlkreis (Urfahr Umgebung), St. Johann am Walde (Braunau), St. Johann am Wimberg (Rohrbach), St. Konrad (Gmunden), St. Leonhard bei Freistadt (Freistadt), St. Lorenz (Vöcklabruck), St. Marien (Linz-Land), St. Marienkirchen am Hausruck (Ried i.I.), St. Marienkirchen an der Polsenz (Eferding), St. Marienkirchen bei Schärding (Schärding),

St. Martin im Innkreis (Ried i.I.), St. Martin im Mühlkreis (Rohrbach), St. Nikola an der Donau (Perg), St. Oswald bei Freistadt (Freistadt), St. Oswald bei Haslach (Freistadt), St. Pankraz (Kirchdorf a.d.Kr.), St. Pantaleon (Freistadt), St. Peter am Hart (Braunau), St. Peter am Wimberg (Rohrbach) St. Radegund (Braunau), St. Roman (Schärding), St. Stefan am Walde (Rohrbach), St. Thomas (Grieskirchen), St. Thomas am Blasenstein (Perg), St. Ulrich bei Steyr (Steyr-Land), St. Ulrich im Mühlkreis (Rohrbach), St. Veit im Innkreis (Braunau), St. Veit im Mühlkreis (Rohrbach), St. Willibald (Schärding), St. Wolfgang im Salzkammergut (Gmunden),

Stadl-Paura (Wels-Land), Steegen (Grieskirchen), Steinbach am Attersee (Vöcklabruck), Steinbach am Ziehberg (Kirchdorf a.d.Kr.), Steinbach an der Steyr (Kirchdorf a.d.Kr.), Steinerkirchen an der Traun (Wels-Land), Steinhaus (Wels-Land), STEYR-Land (20 Gemeinden), Steyregg (Urfahr Umgebung), Straß im Attergau (Vöcklabruck), Stroheim (Eferding), Suben (Schärding).

Taiskirchen im Innkreis (Braunau), Tarsdorf (Braunau), Taufkirchen an der Pram (Schärding), Taufkirchen an der Trattnach (Grieskirchen), Ternberg (Steyr-Land), Thalheim bei Wels (Wels-Land), Tiefgraben (Vöcklabruck), Timelkam (Vöcklabruck), Tollet (Grieskirchen), Tragwein (Freistadt), Traun (Linz Land), Traunkirchen (Gmunden), Treubach (Braunau), Tumeltsham (Ried i.I.).

Überackern (Braunau), Ulrichsberg (Rohrbach), Ungenach (Vöcklabruck), Unterach am Attersee (Vöcklabruck), Unterweißenbach (Freistadt), Unterweitersdorf (Freistadt), URFAHR UMGEBUNG (27 Gemeinden), Utzenaich (Ried i.I.).

Vichtenstein (Schärding), VÖCKLABRUCK (52 Gemeinden), Vöcklamarkt (Vöcklabruck), Vorchdorf (Gmunden), Vorderstoder (Kirchdorf a.d.Kr.), Vorderweißenbach (Urfahr Umgebung).

Waizenkirchen (Grieskirchen), Waldburg (Freistadt), Waldhausen im Strudengau (Perg), Walding (Urfahr Umgebung), Waldkirchen am Wesen (Schärding), Waldneukirchen (Steyr-Land), Waldzell (Ried i.I.), Wallern an der Trattnach (Grieskirchen), Wartberg an der Krems (Kirchdorf a.d.Kr.), Wartberg ob der Aist (Freistadt), Weibern (Grieskirchen), Weilbach (Ried i.I.), Weißenkirchen im Attergau (Vöcklabruck), Weißkirchen an der Traun (Wels-Land), Weitersfelden (Freistadt),

WELS Land (24 Gemeinden), Wendling (Grieskirchen), Weng im Innkreis (Braunau), Wernstein am  Inn (Schärding), Weyer (Steyr-Land), Weyregg am  Attersee (Vöcklabruck), Wilhering (Linz-Land), Windhaag bei Freistadt (Freistadt), Windhaag bei Perg (Perg), Windischgarsten (Kirchdorf a.d.Kr.), Wippenham (Ried i.I.), Wolfern (Steyr-Land), Wolfsegg am Hausruck (Vöcklabruck).

Zell am Moos (Vöcklabruck), Zell am Pettenfirst (Vöcklabruck), Zell an der Pram (Schärding), Zwettl an der Rodl (Urfahr Umgebung).