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MONTAG, 6. DEZEMBER

 (49. Woche, 341. Tag)


Aufsperren. Die Krankenanstalten sind überfordert und müssten möglichst rasch  entlastet werden. Besonders aber auch durch mehr und deutlich besser bezahltes Personal. Gleichzeitig müssten zumindest einmal die Hotels (ohne Barbereich) geöffnet werden. Und das spätestens wie geplant am Montag (13.12.) - auch in Oberösterreich! Denn speziell in Hotels gibt es so gut wie keine Infektionsherde. Aber viele Häuser stehen jetzt vor dem Bankrott.


In Zeiten von Lockdowns haben nur die Sportfreunde viel Abwechslung. In Wels feierte LZ Multikraft Wels am 20. November in Gmunden den Mannschafts-Staatsmeistertitel. Der TT-Klub SPG Felbermayr Wels ist Herbstmeister und spielt ab 10. Dezember daheim international im Europacup-Achtelfinale.  Der Basketballklub Raiffeisen Flyers Wels war mit einem Derbysieg gegen Gmunden in die Meisterschaft gestartet. Hat aber durch Infektionen und Verletzungen jetzt große Personalprobleme. Siehe SPORT


Regierungsnot. Die persönliche Entscheidung von Sebastian Kurz nach zehn Jahren in die Privatwirtschaft zu wechseln, kann man nachvollziehen. Was vor allem die Medien an Hetze verbreiteten, das müsste eigentlich in einem Rechtsstaat mit demokratischen Strukturen nicht möglich sein.

Die Unrechts-Vorverurteilung haben jegliches Niveau vermissen lassen. Der so propagierte und 'scharfe' Datenschutz wurde hier nicht nur mit Füßen getreten.

In diesem Zusammenhang müssten zum Beispiel jene zur Verantwortung gezogen werden, die im Untersuchungsbereich angebliche Chats an die Medien weitervermittelt haben.

Diese mit dem Mantel von Unschuldsvermutung zu umgeben, ist eines Rechtstaates nicht würdig. Bananenrepublik ist dazu nur eine harmlose Bezeichnung.


Trotz personeller Umwandlung ist die Regierungskrise nicht beendet und würde spätestens mit der Installierung der Impfpflicht ein böses Ende nehmen. Der neue Bundeskanzler (Nöhammer) sprach vom Zuhören der Probleme der Bevölkerung uind von Änderung der Entscheidungen. Die Hauptbetroffenen sind die völlig zu Unrecht geschlossenen Betriebe (vor allem die Hotels) und die Bevölkerung, die ohne staatliche Unterstützung die Gesundheitskrise bewältigen müssen. Schließlich aber auch der Großteil der Bevölkerung, weil die tatsächliche hohe und steigende Inflation kaum mehr aufzuhalten ist.


 Nicht warnen, sondern handeln!

Anstatt Rekordzahlen an Infektionen zu melden und damit die Bevölkerung weiter in Angst und Schrecken zu halten, könnte man das vollziehen, was bereits im September 2020 (!) festgehalten wurde: ‚Kreuz und quer zu testen kann nicht die Lösung sein‘. 

Ein kranker Patient gehört zum Hausarzt, denn dieser kann am ehesten erkennen, ob es sich um eine bakterielle Infektion oder um einen Corona-Fall handelt. Und die Hausärzte wären auf jeden Fall besser geeignet den Patienten eine Impfung zu empfehlen als jedes Inserat oder jegliche dringende  Aufforderung eines Politikers oder eines Fachexperten.

Und wenn die Medien sich endlich einigen könnten anstatt Rekordzahlen zu nennen, sondern die Politik so lange deutlich aufzufordern, bis für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenanstalten gesorgt wird. Ein Lockdown schadet allen, besonders aber jenen, die keinerlei Förderung oder Unterstützung zu erwarten haben.

Christine Haberlander wäre gut beraten nicht schon wieder vor schwierigsten Wochen zu warnen, sondern als zuständige Politikerin die Hebeln nicht für testen oder impfen, sondern in erster Linie verbesserte Möglichkeiten für die betroffenen Ärzte und Mitarbeiter zu schaffen. Da wird seit über einem Jahr am falschen Sektor gespart!    


Wieder Abhol- und Lieferservice  

Jetzt gibt es sie wieder die Gastronomen, die Abhol- und Lieferservice in der Region Wels anbieten. Der Tourismusverband Wels sorgt für eine aktuelle Take-away-Liste unter www.wels.at/takeaway    


Der Lichterpfad in der Innenstadt ist aktiv. Der Start vom Adventmarkt ist durch den erneuerten Lockdown nicht nur in weite Ferne gerückt. Die G'schnapsten sind jetzt die Geimpften und speziell jene, die sich bereits den dritten Stich geholt haben.

Konkursreif. Wir haben schon vor Wochen vorausgesagt - die Regierenden sind auf dem Weg zum Konkurs. Und haben sich aber in Oberösterreich erst durch die kürzlich erfolgten Neuwahlen sechs weitere Regierungsjahre gesichert...


Eigentlich wäre am 11.11. der Faschingsbeginn und die Stadt Wels gedachte wieder dem Standseilbahnunglück vom 11.11.2000 in Kaprun, wo 31 der 155 tödlich Verunglückten aus Wels stammten. Das besonders Tragische daran war den Einsparen des zweiten Mitarbeiters in der zweiten Fahrerkabine, dann wäre dieser Brand zu verhindern gewesen. Siehe welsin.tv-Bericht http://www.welsin.tv/news.php?id=4246


Die Wirtschaft boomt bzw. ist bereits wieder überhitzt, doch die Politik kommt noch immer nicht mit der Gesundheitskrise zu recht. Den überbezahlten Abgeordneten zum Nationalrat ist (im Namen ihrer Partei) auch der Zugang zur Macht wichtiger.

Obwohl man der Justiz angeblich voll vertraut, starten die Oppositions-Parteien selbst wieder einen Untersuchungsausschuss. Und das auch noch nach dem anscheinend erfolgreichen Kampf unter der Devise 'Kurz muss weg'. Alle wollen weiterhin direkt am Steuertopf mitnaschen.

Während die Regierung versuchte den Firmen noch mit einer 2G-Regel oder ähnliches zusätzliche Probleme auf dem Arbeitsplatz zu bereiten, suchen bereits viele Firmen verzweifelt nach Arbeitskräften.

Noch immer ist in Europa der Impfstoff Sputnik nicht zugelassen - ausländische und geimpfte Mitarbeiter haben deshalb bei uns zusätzliche Probleme. Wie sagte ein Gastronom so deutlich ins Mikrophon: '"Wir suchen Fachkräfte. Aber es genügte mir heute schon, wenn sich ein Arbeitswilliger überhaupt meldet.." Und da hatte jetzt die Regierung eine angeblich praktikable Lösung: Zusperren!


Wels mit neuem Stadtsenat und Gemeinderat.  Am 8. November fand die erste Gemeinderatssitzung der neuen Periode statt. Im Mittelpunkt der Stadt Wels stand Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, der mit 60,13 % eindeutig die Direktwahl gewonnen hat. Selbst seine Partei konnte zum Gegensatz für ganz Oberösterreich zulegen und mit 45,97 % das Wahlergebnis noch steigern.

Doch weder die SPÖ noch die ÖVP wollen direkt mit den Freiheitlichen zusammen arbeiten. Da sieht man wie wichtig auch in Wels den Parteien das Wohl der Stadt ist.

Die Veränderungen im Stadtsenat und die Aufteilung der Referate, sowie die Anzahl der Gemeinderäte siehe unter ALLGEMEINES 


SPORT. In der TT-Bundesliga ist SPG Felbermayr Wels nach einem Heimsieg gegen Kennelbach (4:0 mit 12:0-Sätzen) und dem 1:4 in Salzburg Herbstmeikster. Jetzt geht es ins Europacup-Achtelfinale in einer Vierergruppe daheim vom 10. bis 12. Dezember.

Im Basketball musste Raiffeisen Flyers Wels wegen der akuten Personalprobleme zuletzt Niederlagen gegen UBSC Graz und St. Pölten hinnehmen. Bereits am Mittwoch geht es wieder nach St. Pölten ins Cup-Achtelfinale und am Samstag kommt Klosterneuburg nach Wels. Dringend gesucht ist eine Verstärkung. Siehe SPORT


KULTUR. Nach einer langen erzwungenen Kulturpause startete im Herbst das Programm der Stadt Wels in die neue Saison 2021/2022. Diese stand auch im Zeichen der Hoffnung auf Kulturgenuss ohne Einschränkungen. Doch seit 22. November ist damit wieder einmal Schluss. Bis Weihnachten wird es wohl kein Programm mehr geben. Die Kultur wurde wieder einmal auf das Abstellgleis gestellt. 


Am Weltumwelttag (5. Juni) bot Österreich mit dem weltumspannenden Umweltpreis Energy Globe einen besonders sinnvollen Beitrag zum Thema Umweltschutz. Ausgerechnet an diesem Tag wurden die jährlichen Preisträger, die aus 187 Ländern kommen, präsentiert. Arabella Kiesbauer moderierte den Livestream.

Und am 28. Juli folgte die Auszeichnungsfeier für Oberösterreich und am 20. Oktober stand nun Österreich wieder im Mittelpunkt des Umweltpreises. Da wurden die heuer weltweit vergebenen Preise am 8. November veröffentlicht. Die Feiern fanden jeweils digital statt und sind im Internet noch nach zu verfolgen - auf  www.energyglobe.info